Museum

Museum im Wittelsbacher Schloss

Friedberg/Bayern: Archäologie, Schätze der im 17. und 18. Jahrhundert europaweit gerühmten Friedberger Uhrmacherkunst, Fayencen der Friedberger Schlossmanufaktur, bemalte Bauernmöbel, Objekte zu Zunft und Handwerk. Historische Apotheke.

Die Abteilung zur Schloss- und Stadtgeschichte zeigt bemalte Bauernmöbel, Objekte zu Zunft und Handwerk sowie eine historische Apotheke.

Friedberger Uhren

Friedberg war vom 16. bis Anfang des 19. Jahrhunderts ein Zentrum der Uhrmacherei und exportierte seine Preziosen in das gesamte Heilige Römische Reich Deutscher Nation (u.a. heutiges Böhmen, Deutschland, Österreich), nach Ungarn, nach Polen und wohl auch in die Republik Venedig und das Osmanische Reich. Neben der Friedberger Schloss- und Stadtgeschichte liegt deshalb ein Schwerpunkt des Museums auf der Präsentation der international bedeutsamen Friedberger Uhren.

Archäologie

Weitere Höhepunkte der Ausstellung bietet die Abteilung für Archäologie mit überregional bedeutsamen Funden von der Stein- und Bronzezeit bis hin zu den Römern und dem frühen Mittelalter.

Wallfahrt

Mit gleich drei Wallfahrtskirchen verfügt Friedberg über eine erstaunliche Dichte an Wallfahrtsorten. Im Museum wird dieser Zusammenhang am Beispiel der Herrgottsruhwallfahrt und der Wallfahrt zu St. Afra im Felde veran­schaulicht.

Manufaktur für Fayencen

Im 18. Jahrhundert entwickelte sich in Friedberg neben der Uhrenherstellung für kurze Zeit ein weiterer Wirtschaftszweig: Kurfürst Maximilian III. Joseph von Bayern ließ 1754 in den Räumen des Friedberger Schlosses eine Manufaktur für Fayencen (Tonware mit weiß deckender Glasur) einrichten. Da die Manufaktur nur wenige Jahre Bestand hatte, sind die Friedberger Fayencen von hoher Seltenheit.

Kunst

Im Bereich der modernen Kunst werden Friedberger Künstler des 20. Jahrhunderts vorgestellt.

Fritz Schwimbeck (1889-1977) etwa stand in regem Kontakt zu bedeutenden Literaten seiner Zeit und schuf in den 1910er/20er Jahren Buchillustrationen zur schwarzen Romantik und Phantastik.

Von Reinhart Heinsdorff (1923-2002) wiederum könnte jedermann ein Werk besitzen: der 1923 geborene Künstler entwarf beispielsweise die 2-DM-Münzen mit dem Porträt Konrad Adenauers sowie die deutschen Cent-Stücke des EURO mit dem Brandenburger Tor.

Museum im Wittelsbacher Schloss ist bei:

Stadt-/Kreismuseen

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