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2.3.2024
(modifiziert)
 zu „Museum Quintana (Museum)”, DE-94550 Künzing
Ziernagel mit Soldarstellung: einer der 2018 prämierten „100 Heimatschätze”
 zu „Museum Quintana (Museum)”, DE-94550 Künzing
Um 260 n. Chr. wurde das römische Kastell von den von Norden her über die Donau einfallenden Alemannen zerstört. Überlebende vergruben wertvolle Metallgegenstände, um sie vor Plünderungen zu schützen.
Foto: Museum Quintana
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Bronze- und eisenzeitliche Funde in der Abteilung stammen zum großen Teil aus einem über mehr als 500 Jahre belegten Gräberfeld. Aus dem Siedlungsbereich lässt sich ein Gewichtswebstuhl nachweisen, der im Museum rekonstruiert wurde.
Foto: Museum Quintana
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Bei Bauarbeiten wurde in Künzing eine guterhaltene Lochtenne entdeckt, die Teil eines keltischen Töpferofens war. Die Originaltenne wurde im Block geborgen und im Museum in einen Nachbau eines solchen aus Lehm errichteten Brennofens integriert.
Foto: Museum Quintana
Amphoren zu „Museum Quintana (Museum)”, DE-94550 Künzing
Transportamphoren aus der römischen Zivilsiedlung: In diesen Gefäßen gelangte Olivenöl bis ins römische Künzing. Sie belegen, dass der Ort am weltweite Handelssystem des römischen Reiches Teil hatte. Das Olivenöl stammte aus Südspanien.
Foto: Museum Quintana
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Mit 82 kg Gesamtgewicht ist der Eisenhortfund von Künzing der größte nördlich der Alpen entdeckte. Er wurde mitten im Kastell ausgegraben und besteht wahrscheinlich aus dem Inhalt der Waffenkammern des Stabsgebäudes.
Foto: Museum Quintana
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1998 kamen in Künzing Befunde eines römischen Heiligtums für den Gott Mithras zu Tage. Der Kult war besonders bei Soldaten beliebt, da er ein Leben nach dem Tod versprach.
Foto: Museum Quintana
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Die Kreisgrabenanlage von Unternberg: Neben der jungsteinzeitlichen Siedlung von Künzing wurde als zentraler Kult- oder Kalenderbau eine gewaltige Kreisgrabenanlage errichtet. Sie zählt zu den bedeutendsten Bodendenkmälern Süddeutschlands.
Foto: Museum Quintana

Museum

Museum Quintana

Archäologie in Künzing

Osterhofener Straße 2
DE-94550 Künzing
08549-973112
museum@kuenzing.de
Mai bis April:
Di-So 10-17 Uhr
Mai bis April:
Di-So 10-16 Uhr

7000 Jahre Geschichte im Gemeindebereich. Modell der im Ortsteil Unternberg zu Tage gekommenen Kreisgrabenanlage. Funde aus einem großen urnenfelderzeitlichen Gräberfeld, Nachbau eines laténezeitlichen Töpferofens mit originaler Lochtenne. Römisches Künzing/Quintana mit repräsentativem Ausschnitt des reichen Fundspektrums sowie Übersichtstafeln, Graphiken und Modelle zum militärischen Leben im Kastell sowie den Alltag in der umliegenden Zivilsiedlung. Lebensbeschreibung des hl. Severin, die Vita Sancti Severini, die den Aufenthalt des Heiligen im spätantiken Künzing/Quintanis in den Wirren der Völkerwanderungszeit beschreibt. Übergang zur bajuwarischen Zeit im frühen Mittelalter, erkennbar durch Funde aus dem Gräberfeld des Ortsteils Bruck.

POI

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Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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