Museum
Roger Loewig (1930-1997) begann in den fünfziger Jahren autodidaktisch zu schreiben und malen. Vieles entstand im Verborgenen, denn seine Arbeiten setzten sich mit in der DDR unliebsamen Themen wie den Folgen des Krieges und der Teilung Deutschlands auseinander. Als er 1963 in einer privaten Ausstellung auch Zeichnungen zeigte, die sich mit dem Bau der innerdeutschen Mauer befassten, wurde er wegen „staatsgefährdender Hetze” angeklagt. 1964 aus der Haft entlassen, arbeitete Loewig als freischaffender Künstler in der DDR.
Das Roger Loewig Museum befindet sich in dem Belziger Wohnhaus, in dem der Künstler zwischen Haftentlassung und der Übersiedlung in den Westen bei einem befreundeten Ehepaar Zuflucht und Arbeitsmöglichkeit fand. Sowohl in den sechziger Jahren als auch nach der Maueröffnung inspirierte ihn die Landschaft des Fläming zu zahlreichen Werken.
Einige biografische Abschnitte werden vertiefter beleuchtet, wodurch die über das Einzelschicksal hinaus gehende Dimension eines Künstlerlebens in den verschiedenen Phasen deutscher Geschichte des letzten Jahrhunderts deutlich wird.
Museum, Bad Belzig
Spätgotisches Torhaus. Zinnfiguren-Diorama zur Landwehrschlacht bei Hagelberg 1813. Reichsschule der Technischen Nothilfe, Frauenkonzentrationslager „Roederhof”.
Museum, Bad Belzig
Bis 11.10.2026, Potsdam
Die Ausstellung beleuchtet als erste umfassende Signac-Schau in Deutschland seit 30 Jahren die zentrale Rolle des Künstlers innerhalb der Bewegung des Neoimpressionismus.
Bis 25.10.2026, Potsdam
Bis 25.10.2026, Potsdam
Seit der Zerstörung 1945 wurde um keinen Ort der Stadt so leidenschaftlich gerungen.
Bis 6.1.2027, Lutherstadt Wittenberg
Der Ring der Katharina von Bora ist eine große Kostbarkeit.