Museum

Vorgeschichtsmuseum Urzeitbahnhof

Pommelsbrunn: Ergebnisse der langjährigen Ausgrabungen in der Höhlenruine von Hunas. Vorgeschichte von den Steinzeitjägern bis zum Ende der keltischen Zivilisation.

Mit über 500 Fundstellen aus nahezu allen Perioden der Vor- und Frühgeschichte zählt die „Archäologische Kleinregion Hartmannshof” zu den bestens erforschten Kleinräumen in Süddeutschland.

Funde von Hunas

Das erste Obergeschoss ist ganz der vom Erlanger Universitätsprofessor Florian Heller entdeckten Höhlenruine von Hunas gewidmet. Sie wurde bei Steinbrucharbeiten angeschnitten und teilweise zerstört. Der hinterste Teil konnte noch untersucht werden und erbrachte in langjährigen Ausgrabungen ein einzigartiges Archiv zur Umweltgeschichte des eiszeitlichen Menschen.

Der Weisheitszahn eines Neandertalers ist der bislang älteste Nachweis eines Menschen in Bayern. Zudem konnten in Hunas über 140 Tierarten nachgewiesen werden, darunter Reste von Höhlenbären, Höhlenlöwen, Riesenhirschen, Waldnashörnern und Berberaffen.

Einige der Steinwerkzeuge und Silexabschläge gehören noch der vorletzten Eiszeit an und stellen mit einem Alter von mehr als 200.000 Jahren die bislang ältesten in Bayern bekannten Spuren menschlichen Lebens dar.

Die mächtige Schichtenfolge dokumentiert zudem über einen langen Zeitraum hinweg den ständigen Wechsel von Klima und Umweltbedingungen während des Eiszeitalters.

Kelten

Die Ausstellung im Dachgeschoss führt chronologisch vom Spätpaläolithikum, also der Zeit der letzten Steinzeitjäger vor etwa 12.000 Jahren, über alle Perioden der Vorgeschichte bis zum Ende der keltischer Zivilisation um 15 v.Chr., sie vermittelt Wissenswertes über kelitsche Jagd, Nahrungsquellen, Kult- und Opferplätze und Jenseitsvorstellungen.

Vorgeschichtsmuseum Urzeitbahnhof ist bei:
POI

Ur- und frühgesch. Museen

Verantwortlich gem. §55 Abs 2 RStV: Rainer Göttlinger. Pressemitteilungen willkommen. #134247 © Webmuseen