Albert Renger-Patzsch

Die Ruhrgebietsfotografien

Ruhr Museum
8.10.2018-3.2.2019

Gelsenkirchener Straße 181
45309 Essen

www.ruhrmuseum.de

tägl. 10-18 Uhr

Seine menschen­leeren Bilder zeigen jenes wider­sprüch­liche Neben­ein­ander von Industrie­anlagen, Wohn­be­bauung und Land­wirt­schaft, für die später der Begriff „Zwischen­stadt” gefunden wurde. Sie sind größten­teils noch nie in einer Aus­stellung gezeigt worden.

Arbeiterhäuser
Albert Renger-Patzsch, Arbeiterhäuser, Essen-Stoppenberg 1929
Landschaft bei Essen-Frohnhausen
Albert Renger-Patzsch, Landschaft b. Essen-Frohnhausen u. Zeche Rosenblumendelle, 1928
Schlafzimmer einer Dame
Albert Renger-Patzsch, „Schlafzimmer einer Dame”, Bochum, 1950er Jahre
Albert Renger-Patzsch :: Ausstellung
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Albert Renger-Patzsch kam 1929 nach Essen, wohnte in der Künstlersiedlung Margarethenhöhe und hatte sein Atelier im Museum Folkwang. Seine Ruhrgebietsfotografien entstanden in den Jahren zwischen 1927 und 1935 und waren stilbildend für die Fotografie im Ruhrgebiet im Speziellen und die Industriefotografie im Allgemeinen.

Seine menschenleeren Bilder zeigen jenes widersprüchliche Nebeneinander von Industrieanlagen, Wohnbebauung und Landwirtschaft für die später der Begriff „Zwischenstadt” gefunden wurde.

Das Ruhr Museum übernimmt eine Ausstellung der Pinakothek der Moderne in München und ergänzt sie um eine Reihe von Bildserien, die Albert Renger-Patzsch bis in die 1950er Jahre im Ruhrgebiet aufgenommen hat, darunter Fotografien der Villa Hügel, der Margarethenhöhe, des Museum Folkwang oder der Zeche Zollverein. Sie sind größtenteils noch nie in einer Ausstellung gezeigt worden.