Museum

Badisches Landesmuseum

Schloß Karlsruhe

Karlsruhe: Ur- und Frühgeschichte, antike Kulturen des Mittelmeerraumes, nachchristliche Kunst, Kultur und Landesgeschichte bis zur Gegenwart.

Im Karlsruher Schloss ist das Museum mit einer der besten Antikensammlungen Deutschlands untergebracht. Hervorzuheben sind auch die aus fürstlicher Sammeltätigkeit hervorgegangene Kunst- und Wunderkammer, eine Sammlung prunkvoller Jagdwaffen sowie die „Türkenbeute”, eine einzigartige Trophäensammlung aus den Türkenkriegen.

Archäologie

In mystischer Atmosphäre veranscheulichen ausgewählte Objekte die frühe Kulturgeschichte in Baden von der Altsteinzeit bis zu den Karolingern.

Zu den Highlights gehören ein bei Karlsruhe gefundener, in Bronzedraht gefasster Eberzahn sowie der sogenannte Heidelberger Kopf, der als Teil einer Statue einst den Hügel einer frühlatènezeitlichen Prunkbestattung zierte.

Drei Virtual Reality Szenarien visualisieren die Kontexte, in denen die ausgestellten Originale ursprünglich verwendet wurden: beim Aufsetzen der VR-Brille verschwindet der reale Raum, und um die Objekte herum erscheint ihre ursprüngliche Welt.

Antike Kulturen

Das Badische Landesmuseum verfügt über eine Antikensammlung von internationalem Rang. Sie vermittelt ein umfassendes Bild alter Kulturen des Mittelmeerraums, von Mesopotamien über das alte Ägypten, die frühe Kykladenkultur des 3. Jahrtausends v. Chr., die kretisch-minoische, mykenische und zyprische Kunst und Kultur, das klassische Griechenland, das Römische Reich in seiner Entwicklung vom Stadtstaat zum Weltreich bis hin zum „neuen Rom” Byzanz.

Renaissance

Anhand der Themenbereiche Humanismus, Wissenschaft, Handwerk und Zünfte, höfische Kultur und bürgerliche Lebenswelt sowie Religion und Krieg entwirft die Ausstellung ein vielschichtiges Bild dieser bewegten Zeit. Zu den Höhepunkten der Ausstellung zählen kostbare Augsburger Goldschmiedearbeiten, Glasgemälde des Hans Baldung Grien sowie eine Madonna von Tilman Riemenschneider.

Mittelalter

In der Mittelalter-Ausstellung blickt man in die Werkstätten der Handwerker, der Schmiede, Töpfer, Glasmaler, Kristallschleifer und Bauleute. Rund um das detailgetreue Modell der einst mächtigen Feste Hohenbaden, der Stammburg der Markgrafen von Baden, zeigen historische Waffen, Rüstungen und Trinkpokale die höfische Kultur des Rittertums. Ein eigener Abschnitt führt in die Geheimnisse der Maler ein, welche die geschnitzten Skulpturen durch ihre Farben und Vergoldungen zur Wirkung brachten.

Baden und Europa

Der chronologische Rundgang durch die badische Geschichte führt entlang ausgewählter Exponate und eindrucksvoller Inszenierungen zu den Sternstunden der badischen Kultur. Seit wann gibt es überhaupt ein zusammenhängendes Gebiet Baden? Was hat sich bis heute aus der „guten alten Zeit” des Biedermeier erhalten?

Neben der Reichsgründung 1870/71 nehmen der Erste Weltkrieg und die anschließende Revolution eine zentrale Rolle ein.

Die Ausstellung „WeltKultur” schließlich zeigt durch die Gegenüberstellung von kulturellen Errungenschaften aus verschiedenen Teilen der Welt, wie Kulturen seit jeher miteinander verwoben sind.

Vom Schlossturm aus genießt man einen großartigen Blick über die fächerförmige Stadtanlage.

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