Museum

Domschatzkammer Trier

Trier: Kirchliche „Schatzkunst” von der Spätantike bis zur Gegenwart: Reliquiare, kostbare Werke der Goldschmiedekunst, eingebunden, bilden Reliquien noch heute den Kernbestand des Trierer Domschatzes.

Reliquien sind körperliche Überreste eines Heiligen oder Gegenstände aus seinem Besitz. Sie genossen als sichtbare Zeichen seiner individuellen Unterstützung und Fürbitte hohe Wertschätzung.

Von besonderer Bedeutung waren die Reliquien des Domes, die neben dem hohen Alter den besonderen Rang und das Ansehen der Trierer Kirche begründeten. Nach der um 1100 entstandenen Trierer Bistumschronik, den Gesta Treverorum, hat die Heilige Helena, die Mutter Kaiser Konstantins, dem Trierer Bischof Agritius (gestorben 330/35) ihren Palast geschenkt, der dann zum Dom umgebaut wurde.

Außerdem brachte sie eine Reihe bedeutender Reliquien nach Trier: Neben dem Heiligen Rock und dem Leichnam des Apostels Matthias einen Zahn des Heiligen Petrus, den Heiligen Nagel und die Sandale des Heiligen Andreas. In Reliquiare, in kostbare Werke der Goldschmiedekunst eingebunden, bilden diese Reliquien noch heute den Kernbestand des Trierer Domschatzes.

Domschatzkammer Trier ist bei:

Kirchenschätze

Verantwortlich gem. §55 Abs 2 RStV: Rainer Göttlinger. Pressemitteilungen willkommen. #138893 © Webmuseen