Museum

Staatliche Museen zu Berlin

Museum Scharf-Gerstenberg

Berlin: Sammlung Scharf-Gerstenberg. Die 1851 ursprünglich für die Pferde, Kutschen und Leibgarde König Wilhelms IV. geplanten Gebäude wurden zwischen 1967 und 2005 durch das Ägyptische Museum genutzt.

Sammlung Scharf-Gerstenberg. Die 1851 ursprünglich für die Pferde, Kutschen und Leibgarde König Wilhelms IV. geplanten Gebäude wurden zwischen 1967 und 2005 durch das Ägyptische Museum genutzt.

Bedeutende Surrealisten

Unter dem Titel „Surreale Welten” wird die ständige Sammlung in wechselnden Präsentationen gezeigt. Im Zentrum steht der Surrealismus im weitesten Sinne: Neben den Hauptvertretern sind wichtige Vorläufer und Nachfolger der Anfang der 1920er-Jahre in Paris entstandenen Bewegung zu sehen.

Fast alle Mitglieder der sich um den französischen Literaten André Breton scharenden Surrealisten sind mit ausgewählten Arbeiten in der Sammlung vertreten. Allen voran Max Ernst und Hans Bellmer, aber auch René Magritte, Salvador Dalí, Yves Tanguy oder André Masson.

Im 18. und 19. Jahrhundert entstandene Werke zeigen, dass viele Elemente des Surrealismus bereits vor seiner Entstehung existierten. Nach dem Zweiten Weltkrieg knüpft die sogenannte Art brut von Jean Dubuffet – seine Werke bilden einen weiteren Schwerpunkt der Sammlung – an die Kunst des Surrealismus an.

Last but not least wird die Ausstellung durch eine kleine Auswahl von Filmen bereichert – von Klassikern wie Luis Buñuel und Salvador Dalí bis hin zu zeitgenössischen Künstlern, die sich in ihrer Bildsprache auf den Surrealismus beziehen.

Museum Scharf-Gerstenberg ist bei:

Museen für bildende Kunst

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