Version
27.3.2024
Noa Eshkol zu „Noa Eshkol. No Time to Dance”, DE-14055 Berlin
Ausstellungsansicht Noa Eshkol. No Time to Dance, Georg Kolbe Museum, 2024, Foto: Enric Duch
Foto: Enric Duch

Ausstellung 15.03. bis 25.08.24

Noa Eshkol. No Time to Dance

Georg Kolbe Museum

Sensburger Allee 25
DE-14055 Berlin
Ganzjährig:
Mo, Mi-So 11-18 Uhr

Nach der israelischen Tänzerin, Choreografin und Künstlerin Noa Eshkol (1924-2007) sollte Tanz ohne Bühnenbild, Kostüme oder Musik ausgeübt werden: die absolute Konzentration auf das Wesentliche war ihr Ziel.

Körperteile werden in ihren choreografischen Stücken wie separate Instrumente behandelt. Jedes einzelne hat dabei seine eigenen Spielräume und Möglichkeiten. Mit einem tiefen Verständnis für den Körper und Räumlichkeit entwickelte Eshkol choreografische Werke, die sie in einem einzigartigen Notationssystem kodierte, das sie 1954 gemeinsam mit dem Architekten Abraham Wachmann entwickelte: die Eshkol-Wachmann Notation (EWMN).

Den Gegenpol zu ihren minimalistischen Choreografien und grafischen Tanznotationen bilden großformatige und farbintensive Wandteppiche. Ab 1973 und mit Ausbruch des Jom-Kippur-Krieges begann Eshkol diese abstrakten textilen Kompositionen aus gesammelten und gespendeten Stoffresten zu kreieren.

Im Jahr 2024 wäre Noa Eshkol 100 Jahre geworden. Das Museum präsentiert aus diesem Anlass eine Ausstellung, die das Leben und Werk dieser wegweisenden Choreografin und Tänzerin zeigt und damit die für das Museum so wichtigen Themen, wie den modernen Tanz und die Architektur der Moderne, neu erlebbar macht. Im Fokus stehen Eshkols Bewegungsforschungen seit den 1950er Jahren, Choreografien, Sprachstudien, Tänze, Textilkunst und das von ihr entwickelte Notationssystem für menschliche und tierische Bewegungen.

Einen Einblick in das Thema Tanz im Werk des Bildhauers Georg Kolbe ermöglicht eine Sammlungspräsentation im Schaudepot des Museums. Darüber hinaus wird dort die überraschende Verbindungslinie zwischen Kolbe und Noa Eshkol anhand zahlreicher Dokumente nachvollzogen.

POI

Ausstellungsort

Georg Kolbe Museum

Sam­mel­stätte des Werks von Georg Kolbe. Bild­hauer­zeich­nun­gen, Photo­gra­phien, Skulp­tur des 20. Jahr­hun­derts.

Museum, Berlin

Sport­museum Berlin

Bis 14.7.2024, Berlin

Wer schrieb sich was auf die Fahne?

Die Aus­stel­lung zeigt zwei aus­ge­wählte Fahnen, die durch histo­rische Doku­mente und Foto­grafien ergänzt werden und Einblick in die Ge­schichte der Fahnen des Stadt­ge­schicht­lichen Museums geben.

Museum, Berlin

Bröhan-Museum

Jugend­stil, Art Deco und Funk­tio­na­lis­mus. Kunst­hand­werk und Indu­strie­design von der Jahr­hun­dert­wende bis zu den 20er und 30er Jah­ren, Bilder-Galerie mit Schwer­punkt Ber­li­ner Se­ces­sion.

Museum, Berlin

Käthe-Koll­witz-Museum

Arbei­ten der Grafi­kerin und Bild­hauerin Käthe Koll­witz.

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
Pressemitteilungen willkommen
#3102290 © Webmuseen Verlag