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13.4.2024
(modifiziert)
 zu „Rolls-Royce Werksmuseum (Museum)”, DE-61440 Oberursel
 zu „Rolls-Royce Werksmuseum (Museum)”, DE-61440 Oberursel
Gnom zu „Rolls-Royce Werksmuseum (Museum)”, DE-61440 Oberursel
© Sammlung GKMO
Umlaufmotor zu „Rolls-Royce Werksmuseum (Museum)”, DE-61440 Oberursel
7-Zylinder Umlaufmotor U 0 auf Prüfgestell, um 1915
© Sammlung GKMO

Museum

Rolls-Royce Werksmuseum

Geschichtskreis Motorenfabrik Oberursel e.V.

Willy-Seck-Straße 1
DE-61440 Oberursel
Jan bis Nov:
Fr 15-18 Uhr nach Vereinbarung

Das Werksmuseum im Günter-Kappler-Haus auf dem Werksgelände der Firma Rolls-Royce Deutschland zeigt Luftfahrtgeschichte vom Stationärmotor GNOM über den Umlaufmotor bis zum Turbofan und kann im Rahmen einer knapp 2-stündigen Führung besucht werden.

Die Motorenfabrik Oberursel ist die weltweit älteste noch aktive Flugmotorenfabrik und gleichzeitig das älteste Werk in der Rolls-Royce Gruppe. Ihre Geschichte geht auf Wilhelm Seck zurück, der im März 1882, gemeinsam mit seiner Ehefrau Adelgunde, das Anwesen der früheren Wiemersmühle mit dem Urselbach als Betriebskraft kaufte und hier eine Zweigniederlassung seiner Bockenheimer Mühlenbauanstalt Gebrüder Seck & Co. aufbaute.

Nach der Verlegung der Firma nach Darmstadt 1886 fiel das Oberurseler Werk vorübergehend in einen Dornröschenschlaf, bis Willy Seck, der älteste Sohn der Secks, hier 1892 die Motorenfabrik Oberursel gründete und jenen einzylindrigen Stationärmotor entwickelte, den er wegen seiner stabilen und gedrungenen Bauweise GNOM taufte.

Der 1912 in Betrieb genommenen „Dieselmotorenhalle” folgte 1913 der daran angebaute Trakt der Flugmotorenhalle. Bald danach brach der Erste Weltkrieg aus, und die rasante Entwicklung der Militäfliegerei führte zu einem tiefgreifenden Wandel in der Motorenfabrik Oberursel. Bis Ende 1918 produzierte das Werk etwa dreitausend „Oberurseler Umlauf­motoren”. 1930 ging die Motorenfabrik in der Humboldt Deutz Motoren AG auf und wurde „Werk Oberursel”.

Am 30. März 1945 besetzten US-Truppen die Stadt Oberursel und auch die Motorenfabrik, die sie erst Mitte 1956 wieder räumten. Sie nutzten das Werk als Kaserne und als Fahrzeug­instand­setzungs­depot. Die modernen Maschinen und Einrichtungen des Werks waren auf Beschluss des Alliierten-Kontrollrats bis Ende 1947 komplett zu Reparationszwecken demontiert und vor allem nach Belgien und Frankreich, aber auch bis nach Indien abtransportiert worden.

Nach vier Jahrzehnten Kleintriebwerks- und Turbinenentwicklung folgte 1959 der Einstieg in die Lizenzfertigung von Luftfahrtantrieben. Die britische Firma Bristol Siddeley ging wenige Jahre später in der Rolls-Royce Gruppe auf, der die Motorenfabrik Oberursel als Standort seit dem Jahr 1990 ebenfalls zugehört.

Besondere Hinweise: für Kinder ist das Werksmuseum nicht (Mindestalter 12 Jahre) und für gehbehinderte Menschen nur bedingt geeignet, da nicht barrierefrei. Die obligatorische Voranmeldung (mit 2 Tagen Vorlauf) muss Vorname, Name, Nationalität und Nummer des Personalausweises bzw. Reisepasses enthalten. Zutritt zum Werksgelände kann für Besucher aus „Risikostaaten” nicht in jedem Fall gewährt werden.

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