Ausstellung 23.11.19 bis 09.02.20

Wiener Secession

Tala Madani. Shit Moms

Wien, Wiener Secession: Die „Scheißmütter”, die in zärtlicher Zweisamkeit mit einem Baby oder umgeben von mehreren Kindern gezeigt werden, bewohnen Wohnungen von moderner Eleganz, erstrahlen im Scheinwerferlicht von Diskotheken oder beobachten heimlich Babys, die in verlassenen Häusern spielen. Bis 9.2.20

Shit Moms ist der Titel einer neuen Werkserie von Tala Madani, die sich mit den Vorstellungen, Idealen sowie der (körperlichen) Wirklichkeit des Mutterseins auseinandersetzt. Die „Scheißmütter”, die in zärtlicher Zweisamkeit mit einem Baby oder umgeben von mehreren Kindern gezeigt werden, bewohnen Wohnungen von moderner Eleganz, erstrahlen im Scheinwerferlicht von Diskotheken oder beobachten heimlich Babys, die in verlassenen Häusern spielen. Neben den Malereien wird Madani auch eine Reihe von Animationsfilmen zeigen, deren Protagonisten auf verstörende und geradezu bösartig urkomische Weise in einer Spirale zerstörerischer Gewalt gefangen scheinen.

In beiden Formaten kommt eine Bildsprache zum Einsatz, die in oft grotesker Überzeichnung zugleich drastisch und zärtlich, obszön und witzig ist. Madanis Werk entwirft eine Welt, in der Urtriebe nicht durch Konventionen und gesellschaftliche Normen gezügelt werden. Von ihren Arbeiten geht ein Licht aus, das nach innen wie nach außen strahlt und so menschliche Instinkte, aber auch auf den Kopf gestellte gesellschaftliche Rituale erhellt

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