Ausstellung 28.02. bis 29.12.20

Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais

Charleston und Gleichschritt

Karlsruhe in der Weimarer Republik

Karlsruhe, Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais: Die Folgen des Ersten Weltkriegs und Wirtschafts­kri­sen brach­ten zwischen 1918 und 1933 Er­werbs­lo­sig­keit, Inflation, soziale Notlagen und Wohnungs­not ­mit sich. Bis 29.12.20

Die Folgen des Ersten Weltkriegs und Wirtschafts­kri­sen brach­ten zwischen 1918 und 1933 Er­werbs­lo­sig­keit, Inflation, soziale Notlagen und Wohnungs­not ­mit sich. Viele Menschen wandten sich von der demokra­ti­schen ­Staats­ord­nung ab und radikalen Parteien zu.

Dem standen jedoch viele Erfolge gegenüber, die zum Teil bis heute nachwirken: Der Bau neuer Wohnge­biete wie der Dam­mer­stock­sied­lung, die Anlage des modernen Naher­ho­lungs­ge­biets Rap­pen­wört, die Entfaltung eines regen Vereins­le­bens und eines viel­fäl­ti­gen kultu­rel­len Angebots gehören ebenso dazu wie eine neue Rolle der Frau in Politik und Gesell­schaft.

Die „Goldenen Zwanziger Jahre” und politisch motivierte Straßen­schlach­ten stehen auch in Karls­ruhe für die Jahre der Weimarer Republik, die zu den span­nends­ten und spannungs­reichs­ten Zeiträumen der Stadt­ge­schichte gehören.

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