Museum

Deutsches Sport- und Olympia-Museum

Köln: Deutsche Sportgeschichte der letzten 200 Jahre, Olympische Spiele. Sonderthemen: Fußball, Boxen, Radsport, Formel 1.

Das Museum zeigt fast 3.000 Jahren Sportgeschichte zwischen Antike und Moderne und macht die emotionale Bandbreite des Sports erfahrbar: unvergessene Highlights, große Sportler, triumphale Siege, aber auch bittere Niederlagen.

Die Anfänge

Beim Gang durch die Szenerie einer archäologischen Ausgrabungssituation läßt sich die antike Athletik entdecken. Mit der Turnbewegung des „Turnvaters“ Friedrich Ludwig Jahn sollte zugleich vaterländische Gesinnung und Wehrbereitschaft erzeugt werden.

Im 19. Jahrhunderts entwickelten sich in England wesentliche Strukturen und Merkmale des heutigen modernen Sports.

Olympische Spiele

Einen Schwerpunkt der sich über das gesamte Haus erstreckenden „Timeline” stellen die modernen Olympischen Spiele dar.

Diese feierten ihre Premiere 1896 in Athen, zwei Jahre zuvor hatte der französische Baron Pierre de Coubertin zusammen mit Mitstreitern in Paris das Internationale Olympische Komitee (IOC) ins Leben gerufen.

1936 fanden in Deutschland erstmals Olympische Spiele statt, zunächst die Winterspiele in Garmisch-Partenkirchen, dann im August die Olympischen Spiele in Berlin.

Die Inszenierung des Themenraums, die an NS-Architektur erinnern soll, steht symbolisch für den schweren Schatten, den das Regime auf das sportliche Geschehen warf.

1972 richtete mit München zum bislang letzten Mal eine deutsche Stadt Olympische Spiele aus. Der Traum von den „heiteren Spielen” endete mit dem Attentat palästinensischer Terroristen auf die israelische Mannschaft.

Fußball

Fußball als die deutsche Sportart „Nummer 1” erleben die Museumsbesucher in einem Raum, dessen Wände in Anlehnung an den bekannten Ausspruch „Wichtich is auf’m Platz!” zahlreiche konservierte Originalstücke „heiligen Rasens” zieren.

Im Hintergrund sind unter anderem Ausschnitte aus der legendären Reportage des WM-Endspiels 1954 von Herbert Zimmermann zu hören, und von einer Trainerbank aus können die aus der ARD-Sportschau bekannten „Tore des Jahres” angeschaut werden.

Boxen

Ob Muhammad Ali, Max Schmeling, Henry Maske oder Regina Halmich: Boxen fasziniert seit jeher. Der Boxsport liefert immer wieder Stoff für Literatur und Film.

Radsport

Spitzen-Radsportler erbringen für Laien unglaublich erscheinende Leistungen. Die Bandbreite der Museumsobjekte und der dazugehörigen Geschichten zum Thema Radsport zeigt, dass Höchstleistungen durchaus auch „sauber” erbracht werden können.

Wintersport

Die Schnelligkeit im Skilauf, der abenteuerliche Flug der Skispringer, die Ästhetik des Eiskunstlaufens: die Welt des Wintersports hat zahlreiche Facetten und begeistert ein breites Publikum.

Das war nicht immer so. Erst im 19. Jahrhundert entwickelten sich Schlitten, Skier und Eislaufschuhe zunehmend vom bloßen Fortbewegungsmittel zu populären Sportgeräten.

In winterlicher Anmutung spiegeln im Museum viele Originalobjekte aus mehr als hundert Jahren die Vielfalt des Sports auf Schnee und Eis wider.

Trendsport

Filminstallation und zahlreiche Originalobjekte stellen die Entwicklung und Faszination von Sportarten wie Surfen, Skateboarden, Snowboarden und BMX dar.

Gegenwart

Abschließend geht es um die Höhepunkte, Besonderheiten und auch tragischen Momente des letzten Sportjahrzehnts: Fußball-Weltmeisterschaften in Deutschland 2006 und 2011, paralympischer Sport, Stars wie Verena Bentele, Timo Boll, Britta Heidemann und Dirk Nowitzki.

Deutsches Sport- und Olympia-Museum ist bei:

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