Ausstellung 15.03. bis 16.10.21

Museum der Gartenkultur

Es grünte allenthalben

Illertissen, Museum der Gartenkultur: Des Gärtners und der Gärtnerin Frühlingsgefühle erwachen üblicherweise mitten im Winter. Die Ausstellung widmet sich dem Säen und Pflanzen, diesen beiden grundlegenden Tätigkeiten, die unsere Gärten erst lebendig werden lassen. Bis 16.10.21

Anders als in dem Gedicht „Spatz und Schwalben” von Wilhelm Busch erwachen des Gärtners und der Gärtnerin Frühlingsgefühle üblicherweise mitten im Winter.

Bereits um den Jahreswechsel, lange vor der Rückkehr der Schwalben, treffen nämlich die neuesten Samenkataloge mit ihren verführerischen Abbildungen und schwärmerischen Versprechungen ein. Da wird geplant, ausgewählt und bestellt, damit alles rechtzeitig zur Aussaat zur Hand ist. Im Februar beginnt dann die Anzucht von Sommerblumen- und Gemüsesetzlingen unter Glas oder auf der Fensterbank und sobald es die Witterung erlaubt, meist gegen Ende März, wird auch schon ins Freiland gesät und ausgepflanzt.

Die Ausstellung widmet sich dem Säen und Pflanzen, diesen beiden grundlegenden Tätigkeiten, die unsere Gärten erst lebendig werden lassen. Zahlreiche Exponate zeigen die bunte Vielfalt der Kataloge und Samentütchen, meteorologische Apparaturen zur Wetterbeobachtung, Gerätschaften für Aussaat, Pflanzung und Kulturmaßnahmen bis hin zu traditionellen Schutzvorrichtungen vor schlechter Witterung.

Das Museum möchte seine Besucher dazu anregen, selbst zu Säbüchse, Pikierholz und Pflanzkelle zu greifen und vielleicht auch mit Arten und Sorten jenseits des Standardsortiments zu experimentieren. Selbst wenn nicht immer alles gelingt: Das Keimen, Heranwachsen, Blühen und Fruchten der Pflanzen zu beobachten, bereitet Freude und lehrt uns Menschen den ewigen Kreislauf vom Werden und Vergehen in der Natur.

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