Version
9.3.2024
Daumier, Der Grafikliebhaber zu „Honoré Daumier”, DE-60596 Frankfurt/Main
Honoré Daumier, L’Amateur d’estampes (Der Grafikliebhaber), um 1860–62, Öl auf Holz
© Privatsammlung

Ausstellung 24.01. bis 12.05.24

Honoré Daumier

Die Sammlung Hellweg

Städel Museum

Schaumainkai 63
DE-60596 Frankfurt/Main
Ganzjährig:
Di-Mi, Fr-So 10-18 Uhr
Do 10-21 Uhr

Gefürchtet und geliebt: der Künstler Honoré Daumier (1808-1879) gehört zu den größten Zeichnern Frankreichs. Als genauer Beobachter und streitbarer Zeitgenosse machte er sich im politischen Paris des 19. Jahrhunderts vor allem mit seinen Karikaturen einen Namen, die er für die Zeitungen La Caricature und Le Charivari schuf. Er wurde so zum Gewissen einer von sozialen und politischen Umbrüchen und einem tiefgreifenden Wandel gekennzeichneten Epoche. Sein Einsatz für republikanische Ideen, für die Presse- und Meinungsfreiheit, sein waches Interesse an modernen Neuerungen und sein kritischer, aber auch zutiefst menschlicher Blick auf die Umstände der Zeit werden in seinen Karikaturen eindrücklich sichtbar.

Die Ausstellung zeigt rund 120 Werke von Honoré Daumier aus der herausragenden privaten Sammlung Hellwig. Sie besticht durch ihre einzigartige Qualität und umfasst die ganze Breite des Gesamtwerks des Künstlers mit Lithografien, Zeichnungen und Skulpturen sowie zwei Gemälden – viele von ihnen waren noch nie öffentlich zu sehen.

Bemerkenswert sind vor allem die druckgrafischen Unikate im Bestand der Sammlung Hellwig. Versehen mit handschriftlichen Legenden, Drucker- und Zensurvermerken geben sie einen faszinierenden Einblick in den komplexen Veröffentlichungsprozess der Blätter.

POI

Ausstellungsort

Städel Museum

Älteste und bedeutendste Museumsstiftung in Deutschland. Gemälde und Grafiken aus sieben Jahrhunderten, Skulpturen der Klassischen Moderne bis zur Gegenwart.

Bis 9.6.2024, im Haus

Kollwitz

Sie ist die berühm­teste deutsche Künst­lerin des 20. Jahrhun­derts und doch eine Aus­nahme­erschei­nung: Käthe Kollwitz (1867-1945). Die um­fassende Aus­stellung stellt sie in ihrer Vielfalt, ihrer Spreng­kraft und ihrer Modernität vor.

Bis 1.12.2024, im Haus

Muntean/Rosen­blum. Mirror of Thoughts

Präsen­tiert werden rund elf groß­for­ma­tige Gemälde und eine Video­arbeit des inter­natio­nalen Künstler­duos.

Ab 10.7.2024, im Haus

Städel / Frauen

Neben bekannten Male­rinnen und Bild­haue­rinnen wie Louise Breslau, Ottilie W. Roeder­stein und Marg Moll haben sich viele weitere erfolg­reich im Kunst­betrieb der Zeit um 1900 behauptet.

Dependance, Frankfurt/Main

Lie­bieg­haus Skulp­turen­samm­lung

Skulp­turen der ägyp­ti­schen, grie­chi­schen und römi­schen Antike, des Mittel­alters, der Renais­sance, des Barock und des Klas­si­zis­mus.

Bis 25.8.2024, Frankfurt/Main

Streit

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
Pressemitteilungen willkommen
#3102200 © Webmuseen Verlag