Ausstellung 10.09.21 bis 06.03.22

Kunst- und Ausstellungshalle

Methode Rainer Werner Fassbinder

Eine Retrospektive

Bonn, Kunst- und Ausstellungshalle: Rainer Werner Fassbinder gilt als einer der wichtigsten Vertreter des Neuen Deutschen Films. Die Ausstellung präsentiert ein umfassendes Porträt. Bis 6.3.22

Rainer Werner Fassbinder (1945-1982) war Regisseur, Filmproduzent, Schauspieler und Autor zugleich. Er gilt als einer der wichtigsten Vertreter des Neuen Deutschen Films. Wie kaum ein anderer Künstler hat er durch sein Werk das intellektuelle Bild Nachkriegsdeutschlands geprägt und inspiriert.

Die Ausstellung präsentiert ein umfassendes Porträt des großen deutschen Filmemachers im Spiegel seiner Zeit. Seine Arbeiten und seine Biografie werden in der Ausstellung mit der damaligen deutschen Lebensrealität verknüpft.

Fassbinders Exponiertheit, seine kreative Unangepasstheit und künstlerische Radikalität führten zu inzwischen legendären Filmen, Fernseh- und Theaterstücken, wie „Angst essen Seele auf”, „Die Ehe der Maria Braun”, „Acht Stunden sind kein Tag”, „Berlin Alexanderplatz” oder „Querelle”, die sich in das kollektive Bildgedächtnis eingeschrieben haben.

Der Künstler, dem in seinen Werken die Synthese aus radikaler Subjektivität und gesellschaftlicher Analyse gelang, war in seinem kurzen Leben äußerst produktiv: er schrieb, drehte oder inszenierte 45 Spielfilme und 25 Theaterstücke, seine Bildsprache changierte dabei von Beginn an virtuos zwischen Theater, Film/Fernsehen und Zeitdokument.

Das schon zu seinen Lebzeiten oft kontrovers diskutierte Werk Fassbinders hat bis heute nichts von seiner Relevanz, Intensität und Strahlkraft verloren.

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