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Bauernhofmuseum Wagrain

Wagrain: Typischer Pongauer Paarhof um 1750, eingerichtet mit familieneigenen Habseligkeiten, selbst gesammelten Stücken und solchen aus der Sammlung Alois Doppler.

Bis zu den 1870er Jahren lebte die Bevölkerung vorwiegend auf kleinen, hoch gelegenen, abgeschiedenen Bergbauernhöfen und arbeitete zusätzlich im Bergbau, als Holzknechte, Köhler, Fuhrleute, Weber oder als Säumer über den Tauern. Durch das Ende des Bergbaus und den Bau der Eisenbahnstrecken ging der Nebenerwerb verloren, die Bevölkerung verarmte dramatisch.

Im Bauernhofmuseum, ein typischer Pongauer Paarhof um 1750, wurden an der Stelle einer verfallenen Keusche die ebenfalls verlassenen Gebäude der Oberfaistallkeusche renoviert und wieder aufgestellt. Die mit Schuber verschließbaren Fensterluken sind im Obergeschoss noch erhalten. Eingerichtet wurde die Keusche mit familieneigenen Habseligkeiten, selbst gesammelten Stücken und solchen aus der Sammlung Alois Doppler.

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