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18.2.2023
Buddha zu „Betörend verstörend”, CH-7000 Chur
Betörend verstörend

Ausstellung 15.10. bis 23.04.23

Betörend verstörend

Sammelgut aus Übersee

Rätisches Museum

Hofstrasse 1
CH-7000 Chur
Ganzjährig:
Di-So 10-17 Uhr

Zur Sammlung des Rätischen Museum gehören mehrere hundert ethnografische Objekte aus fernen Ländern, die bisher verborgen im Depot schlummerten. Sie gelangten durch Bündner Kaufleute, Plantagenbesitzer, Wissenschaftler, Missionare und Auswanderer Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts aus Übersee ins Museum.

Die exotische Sammlung aus aller Welt sollte zur allgemeinen Bildung des Bürgertums beitragen. Bisher wurden allerdings nur einzelne Objekte davon öffentlich gezeigt und die Kenntnisse darüber beschränkten sich auf wenige erhaltene Notizen.

Durch die aktuelle Provenienzforschung in den Museen ist in den letzten Jahren das Interesse an den völkerkundlichen Beständen wieder erwacht. Das Fremde und Unbekannte fasziniert, wirft aber auch zahlreiche Fragen auf: Wer waren die Sammler und Donatoren? Welche Rolle spielten sie in den europäischen Kolonien? Auf welche Art kamen die Objekte in ihren Besitz und später ins Museum? Wie gehen wir heute mit den fremden Kulturgütern um?

Die Ausstellung präsentiert die ethnografische Sammlung des Rätischen Museums und erste Ergebnisse ihrer kritischen Aufarbeitung. Viele Fragen bleiben bestehen.

POI

Ausstellungsort

Räti­sches Museum

Ur- und früh­ge­schicht­liche Ab­tei­lung mit Fund­mate­ria­lien aus dem ganzen Kanton. Neo­lithische Höhen­sied­lung Petrus­hügel bei Cazis. Bronze­zeit­liche Sied­lun­gen und Gräber­felder.

Bis 7.7.2024, Chur

Jan Kiefer. Lieber Lachen

Das Modell einer bei Aus­grabun­gen an der Mosel ent­deckten Stein­skulptur, die ein römi­sches Wein­schiff darstellt, diente Jan Kiefer als Aus­gangs­lage für eine neue Serie von Gemälden.

Ab 22.6.2024, Chur

Otto Dix und die Schweiz

Im Zentrum der Aus­stel­lung stehen die Werke von Otto Dix, die Ende der 1930er-Jahre ent­standen sind, als sich der Künstler längere Zeit zur Kur im Engadin aufhielt.

Museum, Chur

Bündner Kunst­museum Chur

Neo­klas­si­zi­sti­sche „Villa Planta”, 1874/75 vom Archi­tek­ten Jo­han­nes Lud­wig als pri­vate Resi­denz erbaut. Über 6000 Ge­mälde, Skulp­turen, Zeich­nun­gen, Druck­grafi­ken, Foto­grafien u.a.m. vom 15. Jahr­hun­dert bis zur Gegen­wart.

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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