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10.6.2013
 zu „Bezirksmuseum Dachau (Museum)”, DE-85221 Dachau
Außenansicht Bezirksmuseum Dachau
Foto Günter Standl
 zu „Bezirksmuseum Dachau (Museum)”, DE-85221 Dachau
Modell des Markts Dachau um 1700
Foto Günter Standl
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Dachauer Zunftzeichen 18./19. Jh.
Foto Günter Standl
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Lehr- und Spielzeuggeschirr, Mitte 18. Jh.
Foto Günter Standl
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Amulett „Taschenwettersegen”,18. Jh.
Foto Günter Standl
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Führung am Internationalen Museumstag
Foto Dachauer Galerien und Museen
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Bäuerliche Wohnstube, Inszenierung
Foto Günter Standl
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Kammerwagen mit der Aussteuer einer Braut
Foto Günter Standl

Museum

Bezirksmuseum Dachau

Augsburger Straße 3
DE-85221 Dachau
08131-5675-0
Ganzjährig:
Di-Fr 11-17 Uhr
Sa-So+Ft 13-17 Uhr

Der umfangreiche Sammlungsbestand des Bezirksmuseums wurde über viele Jahre hinweg vom Museumsverein zusammengetragen und erstmals 1905 im Dachauer Schloss der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Nach einer wechselvollen Geschichte konnte das Bezirksmuseum 1987 neu eröffnet werden. Untergebracht ist es im ehemaligen Kastenamt des Landgerichts Dachau, einem historischen Gebäude aus dem späten 18. Jahrhundert gegenüber der Pfarrkirche.

Zu den thematischen Schwerpunkten zählt u.a. die Geschichte Dachaus. Ein großes Modell veranschaulicht den Markt in der Zeit um 1700. Die Abteilung Handwerks- und Zunftwesen gibt einen Einblick in die bürgerliche Arbeitskultur: Lebzelter, Apotheker, Bader, Schuhmacher, Zinngießer, Hafner, Schlosser und Schmied. Die bäuerlichen Lebensverhältnisse des 18. und 19. Jahrhunderts werden u.a. durch einen Kammerwagen aus der Zeit um 1900 dargestellt, der die vollständige Aussteuer einer Braut transportiert. Bemerkenswert sind aus der Nachbau einer für das Dachauer Land typischen ländlichen Wohnhausfassade, die Inszenierungen einer bäuerlichen Wohnstube und einer Schlafkammer sowie die Dachauer Tracht, wie sie durch die Bilder der Malerkolonie Dachau berühmt wurde.

Von besonderer Bedeutung ist die außergewöhnlich vollständige Sammlung von Amuletten und Dokumenten zur religiösen Volkskunde.

POI

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Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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