KZ-Gedenkstätte mit Museum

Alte Römerstraße 75
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Zunächst für 56.000 politische Häftlinge ausgelegt, wurden auf dem Gelände einer ehemaligen Pulverfabrik bis zu 30.000 Menschen in drangvoller Enge gefangen gehalten. Neben 30.000 registrierten Toten, die z. T. durch Folter oder medizinische Versuche starben, verloren auch tausende nicht registrierter Häftlinge das Leben.

Zu sehen sind das Jourhaus über dem Eingang mit der Toraufschrift „Arbeit macht frei”, die noch erhaltenen Wirtschaftsgebäude mit Ausstellungen am historischen Ort, das Lagergefängnis („Bunker”) und das Krematorium. Am Übergang vom Appellplatz zur Lagerstraße mit ihren ursprünglich 34 Häftlingsbaracken stehen zwei rekonstruierte Gebäude, an denen sich ansatzweise die Wohnsituation der Häftlinge nachvollziehen lässt.

Seit 1960 wurden auf dem Gelände die katholische Todesangst-Christi-Kapelle, die evangelische Versöhnungskirche, eine jüdische Gedenkstätte und eine russisch-orthodoxe Kapelle errichtet.

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