Ausstellung 19.10. bis 14.11.21

Die Neue Sammlung

Facetten demokratischen Designs

München, Die Neue Sammlung: Elf Masterstudierende befassen sich in ihrer Intervention mit dem demokratischen Potenzial von Design und thematisieren die Facetten des Demokratischen anhand ausgewählter Ausstellungsobjekte. Bis 14.11.21

Elf Masterstudierende befassen sich in ihrer Intervention mit dem demokratischen Potenzial von Design und thematisieren die Facetten des Demokratischen anhand ausgewählter Ausstellungsobjekte. Darüber hinaus ergänzen die Studierenden die Sammlung um Objekte, deren demokratische Aspekte ihrer Meinung nach in der Sammlung bislang fehlen und die für eine jüngere Generation besonders relevant sind.

Die Auseinandersetzung mit Design und Demokratie erfolgt jedoch nicht nur auf intellektueller Ebene, sondern hat bei einem Live-Event am 26.Juli auch physische Spuren hinterlassen: Wer sein Verständnis demokratischen Designs dauerhaft demonstrieren wollte, konnte sich die Kontur eines der ausgewählten Objekte in einem professionellen Tattoo-Studio in München auf den eigenen Körper tätowieren lassen. Die Ergebnisse sind in der Ausstellung in Film und Fotografie dokumentiert.

Die Studierenden des Masterstudiengangs Advanced Design der Hochschule München setzen sich bereits seit über einem Jahr intensiv mit den demokratischen Potenzialen von Design auseinander. Sie verstehen Demokratie als Wertesystem, das unser Zusammenleben maßgeblich bestimmt: Design kann dabei Zukunftsvisionen zeichnen, innovative Lösungsstrategien entwickeln, klare Haltungen einnehmen und die Gestaltung unserer Gesellschaft sowie unseres Zusammenlebens verbessern. Durch Design werden Transformationsprozesse und gesellschaftlicher Wandel angestoßen.

Das große Innovationspotenzial von Design spiegelt sich auch in gestalteten Objekten: So zeigen die Ausstellungstücke demokratische Werte wie Gleichberechtigung, Zugänglichkeit, Teilhabe und Toleranz, aber immer auch die Restriktionen der jeweiligen Zeit auf. Durch die intensive Auseinandersetzung mit den Gegenständen reflektieren die Studierenden die Frage, inwiefern Design demokratische Strukturen unterstützt, fördert, prägt oder auch verhindert.

Die Ausstellung wurde entwickelt von Miriam Glöckler, Magdalena Kern, Amanda Kock, Marie Körner, Alica Kroll, Anja Lietzau, Leila Potocki, Marius Rohne, Liene Sanktjohanser, Clara Schlegelmilch und Rona Stupka.

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