Heimatmuseum Willich-Schiefbahn

Albert-Oetker-Straße 108
47877 Willich-Schiefbahn

02154-812-2803
willichheimat@outlook.de

heimatverein-willich.de
www.rheinischemuseen.de/museum/DE-MUS-995017

2. So im Monat 13-18 Uhr

Ge­schich­te der Region: römi­sche Gräber, Bau­reste und Scher­ben aus dem 2. Jh., von Napo­leon erbauter Nord­kanal. Möbel, Ein­richtungs­gegen­stände und Kultur­gut aus den 50er und 60er Jahren. Bäuer­liche Groß­geräte, Wasch­küche.

Wohnzimmer
Schlafzimmer
Werkstatt
Trinkende Herren
Heimatmuseum Willich-Schiefbahn :: Territorial
  • Mini-Map mit Marker
Eines der wenigen erhaltenen Naturdenkmäler der ehemaligen Gemeinde Schiefbahn ist der von Napoleon erbaute Nordkanal. Er hat eine große Geschichte, denn schon die Römer trugen sich in den Jahren 14 - 54 n. Chr. mit dem Gedanken, eine Verbindung vom Rhein zur Maas zu schaffen. Wie kaum ein anderer Bereich lassen sich an diesem Projekt die Geschichte und Entwicklung des Dorfes ablesen.

Römische Gräber, Baureste und Scherben aus dem 2. Jh. beweisen die Anwesenheit römischer Legionäre, welche 12 v. Chr. in Neuss ein Lager errichtet hatten. Seit dem 3. Jh. stießen die unter dem Namen Franken vereinigten germanischen Stämme gegen die römische Rheingrenze vor, im Jahre 401 brach die römische Macht am Rhein zusammen.

Die hinteren Räume des Museums umfassen Möbel und Einrichtungsgegenstände aus den 50er und 60er Jahren: eine gute Stube, Küche, Wohnzimmer, Schlaf- und Arbeitsraum, Musiktruhen, Radios und frühe Fernsehgeräte, Haushaltsgeräte, die zum Kochen und Backen benötigt wurden, Brotmaschinen, Kaffeemühlen, Bügeleisen, Nähmaschinen, Töpfe sowie Porzellan und Bestecke sowie die Filmvorführmaschine des alten Dorfkinos „ Capitol”.

Rund um den großen Innenhof sind in mehreren Remisen vor allem bäuerliche Großgeräte wie Mähbinder, Schlagkarre, Jauchekarre, Sämaschine, Eggen, Pflüge, Erntemaschinen sowie Flachsbearbeitungsgeräte untergebracht.

In der restaurierten „Waschküche“ mit Holzwaschmaschine, einem „Pännchen“ zum Bereiten von Heißwasser sowie den entsprechenden Geräten zum Waschen erkennt man, wie schwer die Arbeit war, die von den Frauen damals geleistet wurde.