Museum

Urzeitmuseum Sammlung Kapustin

  • Eingang zu „Urzeitmuseum Sammlung Kapustin (Museum)”, DE-84416 Taufkirchen/Vils
  • T-Rex zu „Urzeitmuseum Sammlung Kapustin (Museum)”, DE-84416 Taufkirchen/Vils
  • Kleinsaurier zu „Urzeitmuseum Sammlung Kapustin (Museum)”, DE-84416 Taufkirchen/Vils
  • Entenschnabelsauriergelege zu „Urzeitmuseum Sammlung Kapustin (Museum)”, DE-84416 Taufkirchen/Vils
    Entenschnabeldinosaurier (Rekonstruktion), ca. 80 Millionen Jahre
  • Horntier zu „Urzeitmuseum Sammlung Kapustin (Museum)”, DE-84416 Taufkirchen/Vils
  • Blätter zu „Urzeitmuseum Sammlung Kapustin (Museum)”, DE-84416 Taufkirchen/Vils
  • Triceratops zu „Urzeitmuseum Sammlung Kapustin (Museum)”, DE-84416 Taufkirchen/Vils

Attinger Weg 9
DE-84416 Taufkirchen/Vils

0151-21483443
info@urzeitmuseum.de

www.urzeitmuseum.de
www.muenchen.de

  • Sa 11-17 Uhr
    So+Ft 10-17 Uhr

Das Erlebnismuseum zeigt bizarre prähistorische Tiere, von den Dinosauriern, den größten Tieren, die je auf unserer Erde lebten, über 47,5 Millionen Jahre alte katzengroße Pferde bis hin zu den Giganten der Eiszeit und den ersten menschlichen Kulturen.

Die Welt der Dinosaurier

Das Mesozoikum bildet mit seinen drei Zeitepochen (Trias, Jura und Kreide) das Zeitalter der Reptilien. Das Wort Dinosaurier ist griechisch und bedeutet Deinos = schrecklich, gewaltig und Sauros = Echse also - Schreckliche Echse.

Das Urzeitmuseum beherbergt neben einem 18 Meter langenr Brachiosaurus, dem größten Dinosaurierskelett Süddeutschlands, eine Vielzahl an seltenen Dinosaurierfossilien: Skelette unter anderem Allosaurus, Mosasaurus und Psittacosaurus, echte Dinosaurierschädel, Eier und lebensechte Rekontruktionen.

Die Zeit des ausgehenden Jura

Was heute die Schwäbische Alb oder das idyllische Altmühltal ist, war vor ca. 150 Millionen Jahren ein warmes Meer, in dem es eine große Vielzahl von verschiedenen Lebewesen gab wie Fische, Krebse, Haie, Schildkröten und Saurier. Die Bodenzone der Plattenkalkwannen war so salzhaltig, dass dort kein Leben möglich war. Überreste von Lebewesen wurden durch Sedimente schnell bedeckt und somit für die Ewigkeit konserviert.

Bomben aus dem All

Meteoriten bzw. Asteroide mit mehreren hundert Metern bis zu 15 Kilometern im Durchmesser haben in der Erdgeschichte immer wieder zu Katastrophen in der Natur und zum Aussterben von Tierarten geführt. Am bekanntesten ist der Einschlag auf die Halbinsel Yucatan im heutigen Mexiko, dessen Folgen letztlich zum Aussterben der Dinosaurier führten.

Im Museum befinden sich Meteoriten aus Argentinien, aus der Sahara, aus Schweden und aus Sibirien/Russland. Ein ganz besonderes Stück ist ein Steinmeteorit des Ereignisses vom 15. Februar 2013 über Chelyabinsk.

Die Grube Messel

Messel ist quasi das Pompeji der Paläontologie: hier stieß ein Naturforscher Ende des 19. Jahrhunderts durch Zufall auf die Knochenabdrücke eines Krokodils, wodurch die Fachleute für weitere Nachforschungen sensibel wurden. Vor ca. 47,5 Millionen Jahren war die heutige Ölschiefergrube ein blühender Lebensraum. Berühmt ist die Grube Messel vor allem für ihr „Urpferdchen”. Eines davon ist im Museum ausgestellt, neben Schildkröten, Fledermäusen, Fischen und Vögeln.

Urelefanten in Oberbayern

Bayern sah vor 15 Millionen Jahren ganz anders aus als heute. Es war wesentlich wärmer, die Landschaft glich wohl eher dem heutigen brasilianischen Pantanal. Neben den Urelefanten gab es weitere große Säugetiere, Pflanzenfresser wie auch Räuber. In den Flüssen lebten Schildkröten, Schlangen und Krokodile. Neben Tierfossilien sind auch fossile Überreste diverser Pflanzen überliefert.

Alle Funde stammen aus museumseigenen Grabungen im Raum Freising und Erding.

Die Eiszeit

In Deutschland sind Funde von eiszeitlichen Tieren gar nicht so selten: durch kommerziellen Kiesabbau werden Überreste von Mammuts, Bisons, Riesenhirschen u.a. entdeckt. Auch in Bayern waren und sind bedeutende Funde von eiszeitlichen Tieren möglich.

Unser Museum beherbergt u.a. mit sechs Originalskeletten von Mammut, Bison, und Höhlenbär eine der größten Eiszeitsammlungen im süddeutschen Raum.

Die Evolution des Menschen

Noch bis vor 150 Jahren galt die Ansicht, die Menschheit stamme von Adam und Eva ab, und die Erde sei 6.000 Jahre alt. Als der Lehrer Johann Carl Fuhlrott im Jahre 1856 fossilierte Knochen als die eines Frühmenschen (Neandertaler) beschrieb, wurde er als Ketzer beschimpft, und nur wenige Menschen teilten seine Meinung.

Das Museum präsentiert neben dem Abguss des Skelettes von Lucy, eines 1974 in Äthiopien gefunden und sehr wahrscheinlich weiblichen Individuums des Vormenschen Australopithecus afarensis, verschiedene Schädel und auch seltene Werkzeuge aus der Steinzeit.

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