Version
17.11.2021
Dating für Elemente zu „Dating für Elemente”, DE-21730 Balje

Ausstellung 03.04.22 bis 05.11.23

Dating für Elemente

Bausteine der Chemie

Natureum Niederelbe

Neuenhof 8
DE-21730 Balje
Jan bis Feb,
Nov:
Sa-So 10-17 Uhr
März:
Di-So+Ft 10-17 Uhr
April bis Juni,
Sept bis Okt:
Di-So+Ft 10-18 Uhr
Juli bis Aug:
tägl. 10-18 Uhr

Chemie in einem Naturkundemuseum? Wie passt das zusammen? Wer die Ausstellung besucht wird schnell merken: Das ganze Leben ist ein einziger Chemie-Baukasten. Ohne ein ständiges „Dating” der Elemente, wie es mit einem kleinen Augenzwinkern in der Ausstellung genannt wird, wäre auf der Erde kein Leben möglich. Selbst in der Küche, im Garten und sogar im Schlafzimmer spielen chemische Vorgänge eine Rolle.

Doch nicht nur im und um den Menschen herum und auf der Erde sind die chemischen Elemente allgegenwärtig, auch beim Blick ins Weltall auf unser Sonnensystem tauchen sie wieder auf. Die Besucher gehen durch eine alchemistische Werkstatt und durch ein chemisches Labor und „treffen” dabei den sagenumwobenen Nicholas Flamel, die berühmte Forscherin Marie Curie und den aktuellen Chemie-Nobelpreisträger Benjamin List.

Neben den „sprechenden Porträts” gibt es (nicht nur) für die jungen Gäste zahlreiche Stationen zum Mitmachen und Anfassen. Sie können die geheimnisvollen Symbole der Alchemisten entziffern, Elemente-Memory spielen, an sich selbst die Anteile der chemischen Elemente im Körper abmessen und an dem interaktiven Periodensystem die einzelnen Elemente genauer kennenlernen.

Passend dazu wird in der Galerie im Turm die Fotoausstellung „Flammen in der Dunkelheit” gezeigt. Die farbenfrohe Bandbreite reicht von „LED-Cocktails” (die photochemische Reaktion von Luminol) über „Funkenspaghetti” (die katalytische Oxidation von Ammoniak an Dichromtrioxidstaub) bis zur „Elefantenzahnpasta” (die Zersetzung von Wasserstoffperoxid in Spülmittel mit blauem Lebensmittelfarbstoff). Entstanden sind die faszinierenden Fotos als Projekt im Chemieunterricht eines Gymnasiums im bayrischen Schongau.

POI

Ausstellungsort

Natu­reum Nieder­elbe

Natur­museum für das Elb­ästuar (Unter­elbe, Mün­dung, Watten­meer) und die Land­schaft zwischen Elbe und Weser. Lage am Rande des Feucht­ge­bietes inter­natio­naler Be­deu­tung direkt an der Elb­mündung. Mög­lich­keiten zur Vogel­beob­ach­tung. Bio­logie und Öko­logie

Bis 3.11.2024, im Haus

Flieger. Eroberung des Himmels

Was mit Otto Lilien­thal zu Recht als Meister­leistung der Inge­nieurs­kunst gefeiert wurde, „erfand” aller­dings die Natur bereits vor fast 400 Millionen Jahren.

Bis 12.8.2024, im Haus

Glanzlichter 2024

Ein Eis­vogel im Sturz­flug, traum­hafte Land­schafts­auf­nahmen aus der Wüste oder dem Eis­meer, fili­grane Schmetter­linge und gewal­tige Braun­bären.

Zoo, Wingst

Zoo in der Wingst

Kleiner, familien­freund­licher Zoo mit be­weg­ter Ver­gan­gen­heit. Wolfs- und Bären­wald, begeh­bare Affen- und Kän­guru-Gehege.

Techn. Denkmal, Brunsbüttel

Atrium an der Schleuse

Aus­stel­lung zum Nord-Ost­see-Kanal. Bau und Betrieb der meist­be­fah­re­nen künst­lichen See­wasser­straße der Welt. Be­sich­ti­gung der Schleu­sen unter Schiff­fahrts­betrieb.

Museum, Brunsbüttel

Heimat­museum

Ge­schich­te des Ortes am Ein­gang des Nord-Ost­see-Kanals. Histo­ri­sche Karten, Pläne, Fotos und andere Doku­mente. Kunst­hand­werks- und Ge­brauchs­gegen­stände aus den Bereic­hen Arbeit und Leben der Bruns­bütte­ler Familien.

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
Pressemitteilungen willkommen
#3097937 © Webmuseen Verlag