Museum

Erika-Fuchs-Haus

Museum für Comic und Sprachkunst

Schwarzenbach a.d.Saale: Begehbares Entenhausen. Leben und Werk von Erika Fuchs, die von 1951 bis 1988 die Geschichten des Micky-Maus-Magazins ins Deutsche übersetzte.

Die Dauerausstellung befaßt sich mit dem Leben und Werk von Erika Fuchs, der Frau, die von 1951 bis 1988 die Geschichten aus Entenhausen ins Deutsche übersetzte, und stellt ihr Schaffen in den Kontext allgemeiner Comicgeschichte.

Erika Fuchs beschränkte sich nicht darauf, die Geschichten nur zu übersetzen. Sie übertrug sehr frei und setzte damit eigene Akzente. Jeder Ente gab sie einen eigenen Sprachstil, um den jeweiligen Charakter zu betonen. Der große Erfolg des Micky-Maus-Magazins in Deutschland verdankt sich zu großen Teilen dem sprachlichen Genie seiner Übersetzerin.

Das begehbare Entenhausen ermöglicht es, Daniel Düsentrieb in seiner Erfinderwerkstatt über die Schulter zu schauen, Urlaub auf Oma Ducks Bauernhof zu machen oder ein Talerbad im Geldspeicher zu nehmen. Ein interaktiver Stadtplan verweist auf interessante Gebäude und zeigt Parallelen zwischen Entenhausen und der realen Umgebung von Schwarzenbach. In Interviewfilmen geben Donaldisten Einblicke in die wissenschaftliche Erforschung von Entenhausen.

Der größte Raum ist der Sprachkunst von Erika Fuchs gewidmet. Interaktive Stationen laden dazu ein, Sprache spielerisch zu erkunden. Was sind Alliteration, Onomatopoesie und Erikativ? Welche Geräusche machen Flöten, elektrische Entladungen oder Explosionen? Von wem stammt welches Zitat?

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