Version
6.5.2024
(modifiziert)
 zu „Haus der Musik (Museum)”, AT-1010 Wien
Otto Nicolai (1810-1849) zu „Haus der Musik (Museum)”, AT-1010 Wien
Frack Leonard Bernstein zu „Haus der Musik (Museum)”, AT-1010 Wien
Streichquartett zu „Haus der Musik (Museum)”, AT-1010 Wien
Mozart-Raum zu „Haus der Musik (Museum)”, AT-1010 Wien
Johann-Strauss-Raum zu „Haus der Musik (Museum)”, AT-1010 Wien
Mahler-Raum zu „Haus der Musik (Museum)”, AT-1010 Wien

Museum

Haus der Musik

Seilerstätte 30
AT-1010 Wien
(01) 513 48 50
info@hdm.at
Ganzjährig:
tägl. 10-22 Uhr

Zentral gelegen im denkmalgeschützten ehemaligen Palais Erzherzog Karl in der Wiener Innenstadt, beherbergt das Haus der Musik das Museum der Wiener Philharmoniker genauso wie interaktive Ausstellungen zu klassischen und modernen Themen der Musik.

Die Ausstellung vermittelt dem Besucher vollkommen neue Erfahrungen und Hörerlebnisse und weicht bewusst von der klassischen Musikvermittlung ab. Auf 5 Etagen präsentiert sich hier die faszinierende Welt der Musik und Klänge.

Wiener Philharmoniker

Die imposanten Räumlichkeiten der ersten Etage, Wohnsitz des Dirigenten und Komponisten Otto Nicolai, als er 1842 die Wiener Philharmoniker gründete, sind gefüllt mit musikalischen Schätzen aus dem Historischen Archiv des Orchesters: Schriftstücke, Bilder und Exponate, die in Verbindung mit großen Namen der Musikgeschichte wie Bruckner, Brahms, Mahler, Karajan und Berg stehen.

Neujahrskonzert und Sommernachtskonzert

Das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker ist das wohl berühmteste Konzert der Welt. Seine Geschichte begann mit einem Silvesterkonzert 1939 unter der Leitung von Clemens Krauss und mit ausschließlich Werken der Familie Strauß. Seit 1946 trägt das Konzert zum Jahreswechsel, das heute von Millionen Menschen weltweit mitverfolgt wird, den Titel „Neujahrskonzert”. Auch das Schönbrunner Sommernachtskonzert gehört zwischenzeitlich zum alljährlichen Fixprogramm der Wiener Philharmoniker.

In einem eigens dafür konzipierten Kinosaal werden die Highlights der beiden Konzerte regelmäßig zu jeder vollen Stunde in perfekter Bild- und Tonqualität auf Großbildleinwand gezeigt.

Das Walzer-Würfel-Spiel

Wolfgang Amadeus Mozart und Joseph Haydn ließen sich von musikalischen Würfelspielen ebenso inspirieren wie moderne Komponisten der Gegenwart. Das weltweit erste Walzer-Würfel-Spiel gilt als eines der Highlights im Klangmuseum: Takt für Takt entsteht am Screen eine einzigartige Walzer-Partitur, die als vierstimmige Komposition erklingt und zum Tanzen einlädt.

Sonotopia

Die gesamte zweite Etage präsentiert auf einzigartige Weise die Welt der Klänge, von der Entstehung eines Klanges über die Ausbreitung hin zur Bearbeitung von Klängen. Neue Klangexperimente und eine gänzlich neues Klanglabor ermöglichen es in noch nie gesehener Weise, einen Klang zu formen und diesen spielerisch zu personalisieren.

Im Abschnitt „Physics of Sound” visualisiert das Wellenrohr die Ausbreitung von Schallwellen. Das Instrumentarium veranschaulicht die grundlegenden Prinzipien der Klangerzeugung. Originale Orgelpfeifen (Aeorophon), eine riesige Trommel (Membranophon), ein überdimensionales Saiteninstrument (Chordophon) und Xylophonplatten an der Decke (Idiophon) zeigen die Funktionsweise der unterschiedlichen Klangerzeuger. Kinder erfreuen sich am Zookonzert von Marko Simsa.

Die großen Meister der Wiener Klassik

Die dritte Etage steht ganz im Zeichen jener großen Komponisten, die in Wien gelebt und gewirkt haben. Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart, Ludwig van Beethoven, Franz Schubert, Johann Strauss Sohn, Gustav Mahler sowie den Protagonisten der Zweiten Wiener Schule ist jeweils ein eigener Raum gewidmet. In Partituren, historischen Bildern, persönlichen Dokumenten und zeitgenössischen Kunstwerken, beschwingten Quartetten, gefühlvollen Sonaten und eindrucksvollen Symphonien ersteht die Lebenswelt der großen Meister klassischer Musik neu.

Der Virtuelle Dirigent

Die Gelegenheit, ein Orchester zu dirigieren, findet sich im Normalfall eher selten. Mithilfe einer eigens dafür entwickelten Technik reagiert das Bildschirmorchester auf den elektronischen Taktstock und folgt dessen Bewegungen wie auch dem Tempo des Dirigenten oder dem Zeigen auf bestimmte Orchestergruppen, die dann lauter spielen als der Rest.

Vor jedem Stück ergreift Maestro Zubin Mehta persönlich das Wort, um Dirigier-Tipps zu geben. Und wer den Takt nicht hält, erlebt eine Überraschung.

Der Verfasser hat das Museum am 2.10.2021 bsucht.

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