Museum

Heimathaus

Verl: Ackerbürgerhaus vom Ende des 16. Jahrhunderts. Historische Handwerke (u.a. Holzverarbeitung, Ziegelei, Holter Eisenhütte), die Kriegsopfer der beiden Weltkriege und das Schicksal der jüdischen Familien in Verl.

Das Verler Heimathaus wurde Ende des 16. Jahrhunderts als Ackerbürgerhaus erbaut. Seine Bewohner lebten neben den Erträgen aus der kleinen Landwirtschaft auch von gewerblichen Einkünften. So beherbergte es im Laufe der Geschichte eine Gaststätte, eine Zigarrenfabrikation und verschiedene Einzelhandelsgeschäfte.

Nach einer grundlegenden Renovierung wird es als Heimathaus für vielfältige heimatkundliche Veranstaltungen, Konzerte Gesprächs- und Leserunden, einen plattdeutschen Singkreis, Malkurse und Seminare genutzt. Ebenso werden historische Handwerke (u.a. Holzverarbeitung, Ziegelei, Holter Eisenhütte) vorgestellt und auch eine Dokumentationen über die Kriegsopfer der beiden Weltkriege und das Schicksal der jüdischen Familien in Verl.

Auf der Galerie sind wechselnde Ausstellungen zu sehen. Hier befinden sich auch eine umfangreiche heimatkundliche Bibliothek und ein siedlungsgeschichtliches Archiv zu den Bauerschaften Verl, Sende, Bornholte, und Liemke. Ahnenforscher können hier ihrer Familiengeschichte bis zum Jahre 1653 nachzuspüren. Im oberen Geschoss entsteht eine multimediale Dokumentation zur Entwicklung Verls von einer bäuerlichen Ansiedlung zum heutigen Industriestandort.

Einen besonderen Stellenwert hat die Arbeit mit Kindern. Sie können Erfahrungen sammeln, wie früher Nahrungsmittel und Textilien hergestellt wurden oder wie jeder dazu beitragen kann, die Umwelt zu erhalten.

Heimathaus ist bei:

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