Version
11.6.2024
(modifiziert)
Eisstadt zu „Marmolada Grande Guerra (Museum)”, IT-32023 Rocca Pietore

Museum

Marmolada Grande Guerra

Via Malga Ciapèla, 48
IT-32023 Rocca Pietore
Sommersaison:
tägl. 9-16.30 Uhr
Wintersaison:
tägl. 8.40-16 Uhr

Während des Ersten Weltkriegs kämpften die Soldaten auf den Gipfeln und Gletschern der Alpen. Es handelte sich um strategische Positionen, die entscheidend für die Kontrolle über die Täler waren.

Bald wurden Straßen und Wege gebaut, um die Truppen zu versorgen. Wo das nicht möglich war, wurde auf den Schultern transportiert oder mit Tragtieren, in den unwegsamen Gebieten errichtete man Seilschwebebahnen.

Überreste dieser Strukturen tauchen noch heute aus dem Eis der Marmolata auf.

Die Ausstellung ist viel mehr als nur eine Präsentation von Erinnerungsstücken, Waffen, Uniformen, Fundstücken und Dokumenten: sie umfaßt auch den menschlichen Aspekt und will die Atmosphäre eines Krieges näherbringen, der im Schnee und auf 3.000 Höhenmeter in einem Gebiet geführt wurde, wo sich heute auch das Museum befindet.

Die Besucher sollen eine Vorstellung davon erhalten, was es heißt, sowohl gegeneinander zu kämpfen als auch den Naturgewalten zu trotzen, die auf diesen hohen Gipfeln besonders feindlich und gefährlichen waren.

Tunnel des Lebens

Der Weg durch den Tunnel ist ein zentraler Aspekt des Museums. Die Aufmerksamkeit wird auf die extremen Bedingungen des Krieges in dieser Höhenlage gelenkt: der Krieg gegen den Feind, aber auch gegen die Naturgewalten. Obwohl die Truppen sich gegenseitig bekämpften, führten sie jedoch den gleichen Kampf gegen die Schwierigkeiten des täglichen Lebens. Ein Hauptthema sind deshalb die Tagebuchauszüge, die einen Einblick in die Gedanken und in die Gefühlswelt der Soldaten geben und gemeinsame und geteilte Emotionen wecken.

Die Eisstadt

Bei der Eisstadt handelt es sich um eine weltweit einzigartige militärische und technisch ausgereifte Leistung, die den österreichisch-ungarischen Soldaten die Besetzung des Gletschers bis zum Tag des italienischen Rückzugs ermöglichten. Diese logistische Basisstation wurde in den Gletscher gegraben und bestand aus einem Tunnelnetz von ca. 10 km, welches die Gletscherspalten mit verschiedenen Holzbaracken, die als Schutzräume, Lagerräume, Krankenstation oder Bar dienten, verband.

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Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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