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14.7.2024
(modifiziert)
Geranien zu „Museum Bergün (Museum)”, CH-7482 Bergün / Bravuogn
Billetts, Museum Bergün zu „Museum Bergün (Museum)”, CH-7482 Bergün / Bravuogn

Museum

Museum Bergün

Veja Alvra 49
CH-7482 Bergün / Bravuogn
Mitte Juni bis Mitte Okt:
Mi, Fr 18-20.30 Uhr
Do, Sa 15-17.30 Uhr

Das Museum, eine lebendige Kultur- und Begegnungsstätte in einem 300 Jahre alten Bündnerhaus, zeigt Räumlichkeiten und Einrichtungen, wie sie ursprünglich in alten Bündner Bauernhäusern üblich waren. Die Schwerpunkte der Sammlung liegen auf Landwirtschaft, Handwerk und Wohnkultur, dazu Musikinstrumente (Orgel), Gegenwartskunst, eine Fotosammlung sowie eine Modelleisenbahn (Albulalinie).

Die Cuort (Gang) erschliesst die verschiedenen Keller und die Stallungen und hat einen Ausgang zur Straße. In der Schreinerwerkstatt (Ufficina da falegnam) liegen verschiedenen Werkzeuge zur Holzbearbeitung, mit denen einzigartige Arvenstuben und Möbel geschaffen wurden. Die Schmiede (Fuschena) ist noch funktionstüchtig und wird gelegentlich zur Demonstrationen und für Kurse gebraucht. Das Ausstellungsgut umfaßt nebst Werkzeugen und Gebrauchsgegenständen auch filigranes Kunsthandwerk. Dank der konstanten kühlen Temperaturen ist der Keller (Schler) ein ganzjähriger Kühlschrank.

Der Sulèr (Langer Gang) diente früher als Durchfahrt zum Ökonomieteil und erschliesst Wohnräume im Erdgeschoss. Beim Talvo (Heustall) handelt es sich um einen raditionellen Ökonomiebau mit Heutenn und Einrichtung. Die landwirtschaftlichen Geräte veranschaulichen einheimisches Handwerk und Schaffen.

Als Stüva oder Stegva bezeichnet man die typische schlichte Bündner Stube aus Arvenholz mit Erker und Durchreiche zur Küche. Das Treppchen hinter dem Ofen führt zum Elternschlafzimmer. Die Stube dient gegenwärtig dem Zivilstandsamt als Trauungsraum.

Die Küche (Chadafö heißt auf Deutsch „Feuerhaus”) ist der einzige Raum im Engadiner Haus, in dem Feuer angefacht wurde. Auch der Stubenofen wird von der Küche aus geheizt. Dieser Raum enthält diverse Geräte und Gegenstände für Haushalt und Küche, wie sie damals verwendet wurden.

Die Anordnung der Räume im Engadiner Haus ist architektonisch traditionell: der erste Raum zur Strasse ist immer die Stube, anschließend folgen Küche und Vorratskammer (Chamineda). Letztere ist heute ein Teil der Bibliothek.

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