Burg
Die kurtrierische Befestigungsanlage, im Pfälzischen Erbfolgekrieg 1689 durch französische Truppen zerstört, wurde nach Plänen des Berliner Baumeister Karl Friedrich Schinkel als neugotische Sommerresidenz wiederaufgebaut. Die mittelalterlichen Bauten wie das Burgtor und der fünfseitige Bergfried wurden in das Gesamtkonzept integriert und blieben dadurch erhalten.
Die Innenräume spiegeln die romantische Geisteshaltung des 19. Jahrhunderts wider: jahrhundertealte Gemälde, Waffen und Möbel mischen sich mit der neugotischen Ausstattung aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Die Wandmalereien des Berliner Malers Hermann Stilke zählen zu den bedeutendsten Werken der rheinischen Hochromantik.
Der Rittersaal wurde dem Speisesaal eines Klosters nachempfunden: hier, so der Wunsch, sollten zünftige Rittermahle abgehalten werden.
Bis 6.9.2026, Koblenz
Auch wenn die 1920er Jahren im Mittelpunkt stehen, wirft die Ausstellung einen Rückblick auf die Situation vor 1914 sowie einen Ausblick auf die Zeit nach 1933 und 1945.
Ab 30.5.2026, Koblenz
Unter dem Eindruck des eigenen Erlebens schildern de Goyas Aquatinta-Radierungen die Gräueltaten der französischen Besatzer im Kampf mit der aufständischen spanischen Bevölkerung.
Museum, Koblenz
Kunst- und kulturgeschichtliches Museum im spektakulären „Forum Confluentes”. Rheinische Kunst vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert, mittelalterliche Skulpturen, Rheinromantik.
Burg, Braubach
Einzige unzerstörte Höhenburg am Rhein, erstmals urkundlich erwähnt 1231. Rittersaal, Burgküche, Rüstkammer, Kemenate, Weinkeller, Wehrgänge und Kanonenbatterien. Gimbelsche Rekonstruktionen (12 lebensgroße Figurinen), Botanischer Garten des Mittelalters.
Museum, Koblenz
Kunst nach 1945 bis zur Gegenwart mit Schwerpunkt Frankreich.