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Museum Weißenstein im fressenden Haus

und Bergreichensteiner Heimatstube

Regen: Heimat- und Stadtgeschichte. Dichterstube für Siegfried von Vegesack, größte private Schnupftabaksammlung der Welt, archäologische Funde, volkskundliche Sammlung Dr. Reinhard Haller.

Einst wurde hier Getreide für die Bewohner von Burg Weißenstein und die Dorfbevölkerung gelagert. Später war der Getreidekasten viele Jahre die Heimat des baltischen Dichters Siegfried von Vegesack, der hier seine bekanntesten Werke schrieb. Weil das Gebäude so viel Geld für den Unterhalt verschlang, nannte es Siegfried von Vegesack einst kurzerhand „Fressendes Haus” – dieser Name ist geblieben. Im Erdgeschoss erinnert eine Dichterstube an den prominenten Bewohner.

Zu bestaunen sind außerdem die größte private Schnupftabaksammlung der Welt mit rund 1200 farbenprächtigen „Schmaidosen”, archäologische Fundstücke aus der Zeit vom 14. bis zum 17. Jahrhundert sowie unter dem Motto „Die schönen Seiten des harten Lebens” Besonderheiten aus der volkskundlichen Sammlung von Dr. Reinhard Haller.

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