Ausstellung 10.11.20 bis 03.10.21

Pergamonmuseum

Vom Fragment zum Monument

Das Ischtar-Tor in Berlin

Berlin, Pergamonmuseum: Von der Grabung in Babylon (Irak) bis zur visionären Rekonstruktion in Berlin stellt die Sonderpräsentation die Herkunft des Tores in den Mittelpunkt. Bis 3.10.21

Das Vorderasiatische Museum widmet sich im Pergamonmuseum in einer wissenschafts-historischen Kabinettausstellung einem der beliebtesten Wahrzeichen der Museumsinsel Berlin: dem Ischtar-Tor.

Die Rekonstruktion des Ischtar-Tores im Pergamonmuseum fasziniert die Besucher der Museumsinsel Berlin seit rund 90 Jahren. Der babylonische König Nebukadnezar II. (604-562 v. Chr.) errichtete die spektakuläre Toranlage in Babylon (heute Irak).

Nach dem Untergang des babylonischen Reichs im späten 6. Jahrhundert v. Chr. zerfiel das Tor nach und nach, so dass sich bei der Ausgrabung in Babylon nur kleine Bruchstücke fanden. Aus diesen wurde dann ein Teil der Toranlage in Berlin rekonstruiert. Heute fragen sich viele Museumsbesucher, wie es in das Vorderasiatische Museum in Berlin kam.

Von der Grabung in Babylon (Irak) bis zur visionären Rekonstruktion in Berlin stellt die Sonderpräsentation die Herkunft des Tores in den Mittelpunkt und setzt die Grabungs-, Erwerbungs- und Museumsgeschichte in ihren historischen Kontext.

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