Ausstellung 30.10.22 bis 10.04.23

Museum Schloss Elisabethenburg

Armin Reumann. Im Rausch des Augenblicks

Sonderausstellung zum 70. Todestag des Malers

Meiningen, Museum Schloss Elisabethenburg: Das Unverwechselbare an Reumanns Plenair-Malerei aber ist aber auch, dass er seine Sujets überwiegend nicht irgendwo in der Ferne, sondern in der hügeligen bzw. bergigen Südthüringer Gegend suchte. Bis 10.4.23

Armin Reumann war ein Meister des Spätimpressionismus, der dank seiner Vorbilder Liebermann, Slevogt und Corinth ein reiches malerisches und zeichnerisches Werk schuf, das sich an den Methoden der Plenairmalerei und des Impressionismus orientierte. Ihm gelang es ähnlich anderen Impressionisten, den momentanen Eindruck einer Landschaft mit ihrer natürlichen Lichtstimmung hervorragend einzufangen.

Das Unverwechselbare an Reumanns Malerei aber ist aber auch, dass er seine Sujets überwiegend nicht irgendwo in der Ferne, sondern in der hügeligen bzw. bergigen Südthüringer Gegend suchte. Er war nach dem Ende des Ersten Weltkrieges zunächst nach München gegangen, kehrte dann aber 1920 in seine Heimatstadt Sonneberg zurück, um die Schrecken des Krieges zu vergessen.

In dieser äußeren Emigration, der in seinem Spätwerk auch eine innere Emigration – eine unverfängliche Landschafts- und Blumenmalerei – folgte, ist wohl der Hauptgrund zu suchen, dass Reumann bis vor kurzem weitgehend unbekannt blieb.

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