Ausstellung 22.08.21 bis 30.09.23

Neue Nationalgalerie

Die Kunst der Gesellschaft

Berlin, Neue Nationalgalerie: Die in der Ausstellung versammelten Kunstwerke aus den Jahren 1900 bis 1945 reflektieren die gesellschaftlichen Prozesse einer bewegten Zeit. Bis 30.9.23

Die Neue Nationalgalerie präsentiert nach sechs Jahren sanierungsbedingter Schließung erstmals wieder die Hauptwerke der Klassischen Moderne aus der Sammlung der Nationalgalerie. Gezeigt werden ca. 250 Gemälde und Skulpturen aus den Jahren 1900 bis 1945, unter anderem von Otto Dix, Hannah Höch, Ernst Ludwig Kirchner, Lotte Laserstein und Renée Sintenis.

Die in der Ausstellung versammelten Kunstwerke reflektieren die gesellschaftlichen Prozesse einer bewegten Zeit: in den ausgewählten Werken spiegeln sich Reformbewegungen im Kaiserreich, Erster Weltkrieg, „Goldene“” Zwanziger Jahre der Weimarer Republik, Verfemung der Avantgarde im Nationalsozialismus sowie Zweiter Weltkrieg und Holocaust wider.

Über eine reine Geschichte der Ästhetik hinaus führt die Sammlung eindrücklich den Zusammenhang von Kunst und Sozialgeschichte vor Augen. Dabei bietet der offene Grundriss der ikonischen Architektur von Mies van der Rohe vielfältige Perspektiven auf die unterschiedlichen Strömungen der Avantgarde.

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