Ausstellung 28.10.21 bis 20.02.22

Westpreußisches Landesmuseum

Romantik in Preußen

zwischen Königsberg, Marienburg, Berlin und Köln

Warendorf, Westpreußisches Landesmuseum: Im Zuge der Romantik wurde auch in Preußen die mittelalterliche Vergangenheit idealisiert und deren Zeugnisse erneut wertgeschätzt. Die Ausstellung führt die bedeutenden Einflüsse des Ostens auf den Westen vor Augen. Bis 20.2.22

Die Begriffe „Romantik” und „Preußen” sind meist kein sich automatisch einstellendes Assoziationspaar. Mit Preußen werden eher die typischen Tugenden eines an Strenge und Disziplin orientierten aufgeklärten Staatswesens verbunden, nicht aber die fantasievolle bis ins unheimliche reichende romantische Weltsicht.

Im Zuge der Romantik wurde aber auch in Preußen die mittelalterliche Vergangenheit idealisiert und deren Zeugnisse wie Burgen und Kirchen, darunter auch die Bauten der Backsteinarchitektur, erneut wertgeschätzt und oft aufwändig wiederhergestellt.

Die von der Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen entwickelte Ausstellung zeigt die bedeutende Rolle auf, die Preußen für die Geschichte der Romantik spielte, sowohl bei der Entwicklung einer romantischen Theoriebildung als auch in den Bereichen von Literatur, Bildender Kunst und Architektur. Die aus 33 farbigen Tafeln bestehende Ausstellung stellt die verschiedenen Facetten der Romantik in Preußen ­zwischen Königsberg, Marienburg, Berlin und Köln an ausgewählten Beispielen vor.

Hierbei werden die bedeutenden Einflüsse des Ostens auf den Westen vor Augen geführt – nicht zuletzt auch solche der heute nicht mehr zu Deutschland gehörenden Landschaften wie Ost- und Westpreußen.

Westpreußisches Landesmuseum ist bei:
Verantwortlich gem. §55 Abs 2 RStV: Rainer Göttlinger. Pressemitteilungen willkommen. #1050567 © Webmuseen