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22.10.2025
(modifiziert)
 zu „Franz Marc Museum (Museum)”, DE-82431 Kochel am See
Zwei Katzen zu „Franz Marc Museum (Museum)”, DE-82431 Kochel am See
Franz Marc, Zwei Katzen, 1913, Franz Marc Museum, Kochel a. See
ahlers collection
Neubau zu „Franz Marc Museum (Museum)”, DE-82431 Kochel am See

Museum

Franz Marc Museum

Franz Marc Park 8-10
DE-82431 Kochel am See
April bis Juli, Sept bis Okt:
Di-So+Ft 10-18 Uhr
Aug:
tägl. 10-18 Uhr
Nov bis März:
Di-So+Ft 10-17 Uhr

Das Museum ist seit seiner Gründung 1986 dem Werk ▸ Franz Marcs gewidmet. Ein Museum für Franz Marc nahe seinem letzten Wohnsitz einzurichten hatte der Münchner Galerist Otto Stangl angeregt, der von Maria Marc, der Witwe Franz Marcs, zu ihrem Testamentsvollstrecker eingesetzt wurde.

Ein Haus für Franz Marc

Die Gemeinde Kochel a. See stellte ein aus der Zeit um 1900 stammendes Haus mit Park zur Verfügung. Otto Stangl und die Erben nach Maria Marc, Marliese Stein und Erwin Wimmers, brachten Kunstwerke ein, die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen wiederum beteiligten sich mit Leihgaben.

Dank großzügiger Schenkungen, Zuschüsse und Spenden erwarb die Franz Marc Stiftung eine Sammlung von über 50 Werken von Franz Marc. Diese bieten einen Überblick über sein gesamtes Schaffen.

Der 2008 eröffnete Erweiterungsbau bietet neue Möglichkeiten für das museale Konzept. In dem modernen Ausstellungsgebäude Franz Marcs Werk durch den Zugewinn der Sammlung Stiftung Etta und Otto Stangl mit dem Werk seiner Zeitgenossen, etwa den „Brücke”-Künstlern, gegenübergestellt werden.

Im Dialog mit Werken der deutschen Nachkriegsabstraktion lässt sich Franz Marc auch in seiner Wirkung auf die Kunst der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts würdigen.

Eine regelmäßig neu konzipierte Hängung und jährliche Wechselausstellungen loten die unterschiedlichen Aspekte der Sammlung aus und stellen Franz Marc in der ganzen Breite seines künstlerischen und theoretischen Werks sowie in seiner von einem visionären Reformgeist geprägten Persönlichkeit vor.

Das Franz Marc Museum arbeitet ohne laufende Zuschüsse der öffentlichen Hand.

Der Verfasser hat das Museum zuletzt am 24.9.2021 besucht.

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