Version
27.9.2022
Segantini, Die bösen Mütter zu „Grow. Der Baum in der Kunst”, AT-1030 Wien
Giovanni Segantini, Die bösen Mütter, 1894
© Belvedere, Wien
Mediz-Pelikan, Blühende Kastanien zu „Grow. Der Baum in der Kunst”, AT-1030 Wien
Emilie Mediz-Pelikan, Blühende Kastanien, 1900
Foto: Johannes Stoll / Belvedere, Wien
Güreş, Headstanding Totem zu „Grow. Der Baum in der Kunst”, AT-1030 Wien
Nilbar Güreş, Headstanding Totem, 2014
© Nilbar Güreş 2022 / Belvedere, Wien
Ausstellungsansicht „GROW” 3 zu „Grow. Der Baum in der Kunst”, AT-1030 Wien
Ausstellungsansicht „GROW. Der Baum in der Kunst”
Foto: Johannes Stoll / Belvedere, Wien
Ausstellungsansicht „GROW” 4 zu „Grow. Der Baum in der Kunst”, AT-1030 Wien
Ausstellungsansicht „GROW. Der Baum in der Kunst”
Foto: Johannes Stoll / Belvedere, Wien
Ausstellungsansicht „GROW” 2 zu „Grow. Der Baum in der Kunst”, AT-1030 Wien
Ausstellungsansicht „GROW. Der Baum in der Kunst”
Foto: Johannes Stoll / Belvedere, Wien
Ausstellungsansicht „GROW” zu „Grow. Der Baum in der Kunst”, AT-1030 Wien
Ausstellungsansicht „GROW. Der Baum in der Kunst”
Foto: Johannes Stoll / Belvedere, Wien
Carolsfeld, Die Breite Föhre zu „Grow. Der Baum in der Kunst”, AT-1030 Wien
Ludwig Ferdinand Schnorr von Carolsfeld, Die Breite Föhre nächst der Brühl bei Mödling, 1838
Foto: Johannes Stoll / Belvedere, Wien

Ausstellung 23.09.22 bis 08.01.23

Grow. Der Baum in der Kunst

Unteres Belvedere

Rennweg 6a
AT-1030 Wien
01-79557-134
info@belvedere.at
Ganzjährig:
Mo-Di, Do-So 10-18 Uhr
Mi 10-21 Uhr

Baum der Erkenntnis, Baum des Wissens, Achse der Welt: Entlang dieser Erzählstränge widmet sich die Ausstellung dem Baum als Sujet in der Kunst und seiner Beziehung zum Menschen.

Bäume begleiten als Sauerstoffquelle, Schattenspender und Ruhepol unser Leben. Kulturell war der Baum zu allen Zeiten symbolbehaftet: als Mysterium, Wissensträger oder Vorbote ökologischer Fehlentwicklungen. Die Ausstellung schlägt eine thematische Brücke vom Baum der Erkenntnis über den Baum des Wissens bis zum Baum als metaphorischer Achse der Welt. Ob als düsteres Mahnmal der strafenden Ewigkeit wie in Giovanni Segantinis „Die bösen Mütter” oder als friedlicher Beobachter wie in „Blühende Kastanien” von Emilie Mediz-Pelikan: der Baum steht in der Kunst jeweils für die auf ihn projizierten Eigenschaften. Nilbar Güreş’ Headstanding Totem ist die zeitgenössische Version einer mythologischen Figur und ein Appell an unsere Sensibilität der Umwelt gegenüber.

Die Werkauswahl basiert auf der Belvedere-Sammlung, ergänzt durch ausgewählte Leihgaben: 102 Arbeiten – Gemälde, Skulpturen und Installationen – spannen einen Bogen vom 15. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Zwei Installationen und eine Wandmalerei wurden speziell für die Ausstellung gefertigt. Ein eigens kuratierter Soundtrack enthält die Interpretation einer Sonate von John Cage durch Nora Skuta sowie Kompositionen von Erik Truffaz, Arve Henriksen, David Kollar u.a.

Das ergänzende Rahmenprogramm ist Themen wie dem Baum in der Musik, in der Religion, in der Philosophie, seinem Vorkommen in der Art brut und allgemeinen Fragen der Ökologie gewidmet.

POI

Ausstellungsort

Unteres Belve­dere

Ehe­ma­li­ge Wohn- und Re­prä­sen­ta­tions­räu­me des Prin­zen Eugen. Die Prunk­räume, wie der Gro­tesken­saal, die Marmor­galerie oder das Gol­dene Zimmer geben einen fas­zi­nie­ren­den Ein­blick in die baro­cke Lebens- und Ge­stal­tungs­kunst. Oran­gerie.

Haupthaus, Wien

Öster­reichi­sche Galerie Belve­dere

Barockes Ensemble aus zwei Schloßbauten mit verbindender Gartenanlage.

Bis 8.9.2024, im Haus

Broncia Koller-Pinell

Das Belve­dere widmet der Malerin eine Schau mit mehr als 80 Werken, die auch erstmals ihr kultu­relles Netz­werk be­leuchtet.

Im gleichen Haus

Prunk­stall

Barockes Architekturjuwel, das ehemals die Leibpferde des Prinzen Eugen beherbergte. Rund 150 Objekte der sakralen mittelalterlichen Kunst: Meisterwerke der Tafelmalerei, Skulpturen, gotische Flügelaltäre.

Im gleichen Haus

Oran­ge­rie

Ehemaliges Pomeranzenhaus des Prinzen Eugen. Sonderausstellungen des Belvedere.

Bis 23.3.2025, Wien

Schau! Samm­lung Belve­dere

Im Zentrum des chrono­logischen Rund­gangs stehen rund zehn Künstler­porträts, anhand derer die jeweiligen Produktions­bedingungen und Verände­rungen einer Epoche ver­deutlicht werden.

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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