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23.11.2013
Fischfang und Fischräucherei zu „Museum Eckernförde (Museum)”, DE-24340 Eckernförde
Eckernförder Leben: Fischfang und Fischräucherei
Foto: Sönke Ehlert
Hansens Gemischtwaren zu „Museum Eckernförde (Museum)”, DE-24340 Eckernförde
Eckernförder Leben: Hansens Gemischtwarenhandlung
Foto: Sönke Ehlert
Eckernförder Sprotten zu „Museum Eckernförde (Museum)”, DE-24340 Eckernförde
Eckernförder Sprotten
Foto: Sönke Ehlert
Bürgersaal zu „Museum Eckernförde (Museum)”, DE-24340 Eckernförde
Bürgersaal
Foto: Sönke Ehlert
Streckenbach zu „Museum Eckernförde (Museum)”, DE-24340 Eckernförde
Gemäldegalerie: Streckenbach
Foto: Sönke Ehlert
Baasch zu „Museum Eckernförde (Museum)”, DE-24340 Eckernförde
Gemäldegalerie: Baasch
Foto: Sönke Ehlert
Museum Eckernförde zu „Museum Eckernförde (Museum)”, DE-24340 Eckernförde
Museum Eckernförde im Juni 2020
Foto: Dorothee Bieske

Museum

Museum Eckernförde

Museum im alten Rathaus

Rathausmarkt 8
DE-24340 Eckernförde
April bis Okt:
Di-So 11-17 Uhr
Ft 14:30-17 Uhr
Nov bis März:
Di-Fr, Ft 14:30-17 Uhr
Sa-So 11-17 Uhr

Das Alte Rathaus, der bedeutendste Profanbau der Stadt und einer der bemerkenswertesten seiner Art in Schleswig-Holstein, wurde um die Mitte des 15. Jahrhunderts vermutlich als „Zeughaus” errichtet und später mehrfach umgebaut und erweitert. Besonders erwähnenswert ist der große, das gesamte Obergeschoß einnehmende Bürger­saal.

Das Museum zeigt Objekte, Bilder und Fotografien zur Stadt- und Kulturgeschichte (Schlacht bei Eckernförde, Flüchtlinge nach 1945), Fayencen der Eckernförder Manufaktur, die Fischerei und Fischräucherei sowie das Badeleben, dazu Sonderausstellungen zu Gegenwartskunst und Kunst­hand­werk.

Hervorzuheben sind Ausstellungs­stücke aus der Blütezeit der Eckern­förder Fayence-Manu­faktur 1765-1780. Zudem vermitteln eine historische Küche, zahlreiche Objekte zum Thema Wäschepflege und ein originaler Kaufmannsladen, wie sich unser Leben in den letzten 100 Jahren verändert hat.

Die Stadt ist geprägt von ihrer einzigartigen Lage am Meer. So verdankt Eckernförde seine wirtschaftliche Blüte der Fischverarbeitungsindustrie mit den berühmt gewordenen „Kieler Sprotten”. Exponate aus dem Bereich der Fischerei und Fischräucherei zeigen, dass das Leben und Arbeiten am Meer den Alltag und das Stadtbild geformt hat.

Schlacht bei Eckernförde

Und auch eine Begebenheit, die Eckernförde in die Geschichtsbücher brachte, hat mit der Ostsee zu tun: das Gefecht von Eckernförde. Am 5. April 1849 kämpften schleswig-holsteinische Landbatterien erfolgreich gegen dänische Kriegsschiffe. Das Ereignis erzeugte ein Medienspektakel, das im Museum durch Gemälde, Grafiken und zahlreiche Fund- und Erinnerungsstücke doku­men­tiert wird.

Eine Gemäldegalerie widmet sich den Eckernförder Künstlern des 19. und frühen 20. Jahrhunderts zwischen Porträtkunst und impressionistischer Landschafts- und Stillebenmalerei. Der angrenzenden Zeit zwischen Weimarer Republik und Bundesrepublik ist eine Abteilung gewidmet, die Nationalsozialismus, Krieg und Flucht in und nach Eckern­förde zum Thema hat.

Besondere Attraktionen sind außerdem eine Sammlung fast vergessener elektrischer Geräte und eine stadtbildhafte Modellbahnanlage, die den Besucher in das Jahr 1951 zurück­versetzt.

Max Streckenbach

Seit vielen Jahren bemüht sich das Museum Eckernförde darum, das Lebenswerk des in Eckernförde 1863 geborenen und 1936 verstorbenen „Blumenmalers” Max Streckenbach angemessen zu präsentieren und zu erforschen.

Carl Bössenroth

Das Bössenroth-Archiv hat es sich zur Aufgabe gemacht, alle erreichbaren Informationen zu Leben und Werk des zu Unrecht fast vergessenen Künstlers zu sammeln, zu ordnen und der wissenschaftlichen Aufarbeitung zugänglich zu machen.

POI

Bis 7.7.2024, im Haus

Farblicht - Klanginseln

Die Bild­objekte von Rolf Ger­hards entstehen, indem der Künstler Farb­spritzer auf die Lein­wand prasseln lässt. Zu ihnen gesellen sich Klang­objekte von Katja Kölle, aus denen es geheim­nis­voll wispert, rauscht oder plätschert.

Museum, Eckernförde

Mau­seum

„Erstes und be­deu­tend­stes Mäuse­museum nörd­lich des Südpols”: etwa 4.500 Mäuse in Kitsch und Kunst, fast alle von un­schätz­barem subjektivem Wert. Eine Mi­schung aus Blöd­sinn und Tiefsinn.

Zentrum, Eckernförde

Ost­see Info-Center

Drei Aqua­rien, Erleb­nis­tunnel, Fühl­becken, Land­schafts­modell, kleiner bota­ni­scher Garten.

Bis 23.6.2024, Schleswig

GDT – Euro­päi­scher Natur­foto­graf

Bilder, die über­raschen und berühren, die zum Träumen einladen und zum Nach­denken anregen. Bilder, die uns die fragile Schön­heit der Natur vor Augen führen und daran gemahnen, uns für ihren Erhalt ein­zu­setzen.

Museum, Haddeby

Wikinger Museum Haithabu

Archäo­logie und Ge­schichte des bedeu­ten­den wikinger­zeit­lichen Sied­lungs­platzes Haithabu. Bau­werke und Be­festi­gungs­anlagen in Re­kon­struk­tio­nen und Mo­dellen. Haus­halt und Wohnen, Ernäh­rung, Beklei­dung und Schmuck, Religion.

Museum, Kiel

Stadt­museum Warle­berger Hof

Denkmal­geschütztes Gebäude mit präch­tigem Sand­stein­portal. Stadt­geschichte, Kunst- und Kultur­ge­schichte, popu­läre Grafik, Ge­schichte des Kunst­hand­werks und der Photo­graphie.

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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